Advertisement

Kategorie: european_tour

Verhältnisse ausgenützt

SAUDI INTERNATIONAL – 3. RUNDE: Max Kieffer kann die guten Verhältnisse am Vormittag gekonnt ausnützen und hat nach der 67 sogar ein Topergebnis noch in Reichweite. Martin Kaymer und Sebastian Heisele rutschen im Royal Greens G & CC am Moving Day zurück.

Von Beginn an gibt Max Kieffer am Moving Day richtig Vollgas, denn gleich von den ersten beiden Bahnen nimmt er zwei Birdies mit und zeigt auch danach sehr starkes Golf, was auf der 7 im bereits dritten roten Eintrag mündet. Plötzlich aber reißt der Faden und der 29-jährige muss noch auf den Frontnine zwei Schläge wieder abgeben.

“Kiwi” stabilisiert sein Spiel aber rasch wieder und egalisiert die beiden Fehler mit Birdies auf der 10 und der 12 rasch wieder. Zwar muss er auf der 16 dann noch einmal ein Bogey notieren, radiert dieses aber am abschließenden Par 5 erneut aus und steht so schließlich mit der 67 (-3) beim Recording, womit er bis auf Rang 27 nach vor marschiert und sogar ein Topergebnis noch in Reichweite hat.

Doppelte Doublette

Martin Kaymer fand am Freitag so richtig den gesuchten Rhythmus, denn mit einer 64 gelang Deutschlands Nummer 1 die tiefste Runde des gesamten Spieltages. Am Wochenende will er nun klarerweise daran anknüpfen und die gute Verfolgerposition bestmöglich nützen.

Bei aufkommenden Wind nimmt er schon auf der 2 ein Birdie mit, tritt sich danach allerdings nach verpasstem Erfolgserlebnis am einzigen Par 5 sogar ein Doppelbogey ein, was doch etliche Ränge kostet. Zumindestens findet er auf der 7 noch vor dem Turn eine Antwort und kommt so bei Level Par auf den Backnine an.

Auf den zweiten Neun hat er die sich verschärfenden Verhältnisse zunächst noch gut im Griff und taucht auf der 13 sogar wieder in den Minusbereich ab. Allerdings erwischt es ihn danach dann doch mehr als unangenehm, denn auf zwei weitere Bogeys lässt er zum Abschluss am Par 5 sogar noch ein zweites Doppelbogey folgen und muss sich so am Samstag mit der 73 (+3) zufrieden geben, die ihn weit am Leaderboard bis auf Rang 47 zurückreicht.

Ein Adler zum Abschluss

Wie schon in der Vorwoche läuft es bei Sebastian Heisele nach dem Cut alles andere als rund, denn der Aufsteiger stolpert schon auf der 1 und der 3 über die ersten Fehler und selbst ein Birdie danach kann sein Spiel nicht konsolidieren, wie zwei weitere Bogeys noch auf den Frontnine zeigen. Auf den Backnine hat es zunächst den Anschein als könne er das Ruder noch herumreißen, doch auf zwei Birdies lässt er eine Doublette folgen und bleibt damit regelrecht stecken.

Noch einmal nimmt er dann ein Birdie mit, gibt jedoch auch dieses wieder aus der Hand. Als bereits alles auf eine 73 hindeutet, stopft er auf der 18 dann aber noch den Eagleputt und betreibt so mit der 71 (+1) durchaus noch Schadensbegrenzung. Ein Abrutschen im Klassement bis auf Rang 47 kann aber auch der abschließende Adler nicht mehr verhindern.

Graeme McDowell (NIR) startet nach der 66 (-4) und bei gesamt 12 unter Par als Führender in den Finaltag.

>> Leaderboard Saudi International

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Deutsches Trio

SAUDI INTERNATIONAL – 2. RUNDE: Mit Martin Kaymer, Sebastian Heisele und Max Kieffer stemmen gleich alle drei Deutschen im Royal Greens G & CC den Cut.

Trotz der Halbfinalniederlage von Alexander Zverev bei den Australian Open gegen den Österreicher Dominic Thiem hat schwarz-rot-gold noch genügend Gelegenheiten am Wochenende die Daumen zu drücken. Mit Martin Kaymer, Sebastian Heisele und auch Max Kieffer stemmen gleich alle drei Deutschen Golfer beim 3,5 Millionen Turnier in der King Abdullah Economic City den Cut und gehen somit noch zwei weitere Runden lang auf Birdiejagd.

Der Wind machte Martin Kaymer am Donnerstag das Leben ziemlich schwierig, denn Deutschlands Nummer 1 kam über eine 73 nicht hinaus und muss sich am Freitag Vormittag deutlich steigern, soll sich der Cut noch ausgehen. Genau das macht die ehemalige Nummer 1 der Welt auch, denn nach zwei anfänglichen Pars drückt er von der 12 bis zur 14 erstmals richtig aufs Gas und pusht sich mit einem roten Triplepack in Windeseile in Richtung Wochenende.

Danach ebbt der Schwung zwar etwas ab, Schlagverlust muss er aber die gesamten Backnine über keinen einstecken. Auch auf der vorderen Platzhälfte hat die ehemalige Nummer 1 der Welt sein Visier messerscharf eingestellt und nimmt auf weiterhin fehlerlosen Bahnen noch drei Birdies mehr mit. Derart stark steht er am Ende mit der bogeyfreien 64 (-6) beim Recording und stürmt damit bis auf Rang 18 nach vor.

Rot reingebracht

Max Kieffer und Sebastian Heisele kämpften sich tapfer über die erste Runde im Royal Greens G & CC und gehen klar innerhalb der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag. Während Heisele nun den Bonus einer früheren Startzeit hat, wird sich Max Kieffer am Nachmittag wohl mit mehr Wind herumschlagen müssen.

Sebastian Heisele findet sich am zweiten Spieltag rasch sehr gut zurecht, denn bei wenig Wind nimmt er zunächst sichere Pars mit, ehe er mit Birdies auf der 14 und der 17 das Tempo etwas anzieht und sich klar in Richtung der Topränge orientiert.Nach dem Turn reißt der Schwung aber etwas ab und der Aufsteiger rutscht mit zwei Bogeys wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Fast trotzig stopft er zum Abschluss der zweiten Runde aber auf der 9 noch den fälligen Birdieputt und bringt so doch noch mit der 69 (-1) seine erste rote Runde zum Recording, womit er als 39. ohne Probleme ins Wochenende cuttet.

Gerade noch

Max Kieffer ist am Nachmittag von Beginn an hellwach und krallt sich gleich auf der 10 das erste Birdie. Das bringt “Kiwi” sichtlich auch richtig ins Rollen, denn ohne jeglichen Makel absolviert er die Backnine und sackt dabei noch zwei weitere rote Einträge ein, die ihn deutlich nach vorne spülen. Nach dem Wechsel auf die Frontnine erwischt es den 29-jährigen dann aber recht unangenehm, denn er tritt sich zunächst auf der 2 ein Doppelbogey ein und muss danach auch auf der 4 und der 8 Schläge abgeben, was ihn am Ende nur die 71 (+1) unterschreiben lässt. Damit büßt er klarerweise viele Ränge ein, cuttet aber als 65. immerhin noch genau an der Marke ins Wochenende.

Victor Perez (FRA) geht nach der bereits zweiten 65 (-5) als Führender ins Wochenende.

>> Leaderboard Saudi International

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Harte Wüsten-Arbeit

SAUDI INTERNATIONAL – 1. RUNDE: Deutschlands Professionals verpassen zum Auftakt im Royal Greens G & CC zwar rote Runden, Max Kieffer und Sebastian Heisele liegen jedoch auf Cutkurs. Martin Kaymer kommt im Starkwind etwas unter die Räder.

Hellwach startete Martin Kaymer mit den Plätzen 8 und 16 in das neue Golfjahrzehnt und möchte nun zum Abschluss des Desert Swing in Saudi Arabien noch einen draufsetzen. Der Rheinländer ist zum ersten Mal auf den Royal Greens von King Abdullahs Economic City zu Gast, da er im Vorjahr bei der Premiere des 3,5 Millionen Events keine Nennung abgab.

Zum zweiten Mal zücken die Saudis das dicke Scheckbuch um Stars wie Koepka, Dustin Johnson oder Patrick Reed einzukaufen, DJ ist zugleich Titelverteidiger. Aus deutscher Sicht sprang letzte Saison Maximilian Kieffer mit dem Erreichen des Wochenendes und Platz 57 halbwegs ein. Er ist auch heuer so wie European Tour-Aufsteiger Sebastian Heisele ebenfalls in Riad am Start.

Sichtlich findet sich Max auch heuer wieder durchaus gut zurecht, denn gleich auf der 1 gelingt das erste Birdie, was für einen schnellen Start ins Turnier sorgt. Zwar tritt er sich auch sofort danach das erste Bogey ein, nur zwei Löcher später dreht er mit einem Par 5 Birdie sein Score aber wieder in die richtige Richtung und verteidigt den Zwischenstand danach gekonnt die gesamten Frontnine über.

Am Par 3 der 11 baut er den Minusbereich dann noch weiter aus, ehe es gegen Ende der Runde richtig farbenfroh wird. Ein Doppelbogey auf der 15 wirft ihn zunächst wieder auf Level Par zurück und selbst ein darauffolgendes Par 3 Birdie bringt er mit einem Bogey danach nicht über die Zeit. Mit der 70 (Par) liegt er nach den ersten 18 Bahnen zwar klar auf Cutkurs, lässt mit den späten Fehlern aber eine noch bessere Ausgangslage als Rang 48 liegen.

Gut durchgekämpft

Sebastian Heisele zeigt auf den ersten Bahnen, dass er die hohe Nummer der Finalrunde in Dubai wohl gut weggesteckt hat, denn mit Birdies auf der 2 und der 4 dreht er sein Score rasch in den roten Bereich. Erst die 6 wird dann erstmals zum Spielverderber und radiert ihm einen Schlaggewinn wieder aus.

Bei deutlich windigeren Verhältnissen als noch am Vormittag muss er zu Beginn der Backnine gleich den nächsten Fehler einstecken, radiert diesen auf der 14 aber wieder aus und spielt die Runde schließlich souverän zu Ende. Mit der 72 (Par) liegt auch er wie sein Landsmann klar auf Kurs in Richtung Wochenende.

Aufholbedarf

Martin Kaymer beginnt sehr souverän und nimmt schon am Par 3 der 3 das erste Birdie mit. Anknüpfen kann er an das frühe Erfolgserlebnis jedoch nicht und tritt sich nach weiteren Pars kurz vor dem Turn auf der 9 auch den ersten Fehler ein, womit er wieder auf den Ausgangspunkt zurückrutscht.

Der Fehler bricht auch sichtlich den Rhythmus, denn im immer stärker werdenden Wind tritt er sich von der 11 bis zur 13 ein Doppelbogey und zwei weitere Bogeys ein und rutscht damit klarerweise weit zurück. Erst gegen Ende der Runde findet er auf der 17 noch ein Birdie, mit der 73 (+3) muss er am Freitag aber als 94. bereits einen Zahn zulegen um nicht am Cut zu scheitern.

Gavin Green (MAS) und Graeme McDowell (NIR) setzen mit 64er (-6) Runden die frühe Bestmarke.

>> Leaderboard Saudi International

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Gut kalkuliert

DUBAI DESERT CLASSIC – FINAL: Martin Kaymer kalkuliert den unangenehmen Wüstenwind im Emirates GC am Sonntag bestens und arbeitet sich mit einer 69 noch um etliche Ränge nach vor. Sebastian Heisele durchlebt einen Tag zum Vergessen.

Martin Kaymer rutschte am Samstag im Klassement bei recht guten Scores mit einer 73 (+1) deutlich zurück. Vom hinteren Mittelfeld aus scheint zwar auch bei ihm ein Topgergebnis noch nicht ganz abgefahren zu sein, die Finalrunde wird aber tiefrot ausfallen müssen.

Gleich die 2 erschwert der ehemaligen Nummer 1 der Welt dieses Vorhaben dann aber mit dem ersten Bogey unangenehm. In Folge stabilisiert er sein Spiel zwar sofort wieder, bis zum scoretechnischen Ausgleich muss er sich aber bis zum Par 3 der 7 gedulden. Im immer stärker werdenden Wind zeigt er in Folge aber richtig starkes Golf und lässt sich selbst von einem Par 3 Bogey auf der 11 nicht aus der Ruhe bringen, wie zwei schnelle Birdies danach zeigen.

Das bringt Deutschlands Nummer 1 gegen Ende noch so richtig auf den Geschmack und nachdem er auch die 16 und die 18 noch zu Birdies überreden kann, bringt er bei unangenehmen Verhältnissen sogar eine 69 (-3) zum Recording. Damit zeigt Martin Kaymer einmal mehr an einem Finaltag die klar beste Leistung einer Turnierwoche und fährt mit Rang 16 doch ein recht ansehnliches Ergebnis ein. Die Formkurve zeigt somit vor den Saudi International kommende Woche eindeutig in die richtige Richtung.

Vom Winde verweht

Sebastian Heisele konnte seinen “Heimvorteil” – der Aufsteiger wuchs in Dubai auf und gewann im Emirates GC sogar Clubmeisterschaften – an den ersten beiden Spieltagen gut ausspielen, agierte am Moving Day dann allerdings zu fehleranfällig und rutschte zurück. Dennoch scheinen die Top 10 mit einer starken letzten Runde durchaus noch möglich zu sein.

Allerdings bekommt der großgewachsene Deutsche am Sonntag keinen Fuß auf den Boden. Das Dilemma nimmt schon auf den ersten Bahnen so richtig Fahrt auf und verschärft sich bis zum Turn mit insgesamt sechs Bogeys und einem Doppelbogey enorm. Bei einem Zwischenstand von +8 biegt er bereits ohne jegliche Chance auf ein achtbares Ergebnis auf die Backnine ab.

Dort setzt sich der Horrortag dann nahtlos fort, denn weiterhin will einfach absolut gar nichts in Sebastians Spiel wirklich gelingen. Mit noch vier weiteren Bogeys und nur einem einzigen Birdie auf der 18 hat er am Ende des Tages sogar eine 83 (+11) auf der Scorecard stehen, verliert damit sage und schreibe satte 43 Plätze und muss sich mit Rang 66 zufrieden zeigen.

Lucas Herbert (AUS) setzt sich im Stechen gegen Christiaan Bezuidenhout (RSA) am zweiten Extraloch durch und sichert sich den Titel.

>> Leaderboard Dubai Desert Classic

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Sebastian Heisele

Wrong Turn

DUBAI DESERT CLASSIC – 3. RUNDE: Sebastian Heisele und Martin Kaymer schlagen am Moving Day im Emirates GC mit schwarzen Runden die eindeutig verkehrte Richtung ein.

Sebastian Heisele konnte seinen “Heimvorteil” – der Aufsteiger wuchs in Dubai auf und konnte im Emirates GC bereits einige Clubmeisterschaften für sich entscheiden – richtig gut ausspielen und geht aus absoluter Spitzenposition ins Wochenende, wo er nun eine weitere knallrote Performance aufs Leaderboard zaubern will.

Allerdings hat er bei etwas besseren Scores als an den Vortagen einige Schwierigkeiten so richtig ins Rollen zu kommen, denn nach fünf anfänglichen Pars muss er auf der 6 sogar ein Bogey einstecken, was ihm doch etliche Ränge kostet. Zumindestens aber kann er noch vor dem Turn die schwierige 9 zum ersten Birdie überreden und arbeitete sich so wieder auf Level Par zurück.

Zunächst wirkt es dann auch mit einem weiteren Birdie auf der 10 so, als würde sich Sebastian wieder in Richtung Spitzenplätze aufmachen, allerdings leitet ein Doppelbogey danach einen wahren Absturz ein. Noch drei weitere Fehler muss er danach notieren, ehe er mit zwei abschließenden Birdies noch Schadensbegrenzung betreibt. Mit der 74 (+2) geht es für ihn am Samstag in die klar falsche Richtung, zumindestens wahrt er aber mit einer guten Schlussrunde vom 23. Platz aus noch die Chance auf die Top 10.

Durchwachsen unterwegs

Martin Kaymer cuttete nach der 71 (-1) ebenfalls in sehr aussichtsreicher Position, wird am Moving Day allerdings den Fuß am Gaspedal lassen müssen, will er bis in die richtig lukrativen Preisgeldränge nach vorne marschieren. So richtig will das Vorhaben am Samstag aber nicht aufgehen, denn er schafft es zwar gekonnt Fehler von der Scorecard fernzuhalten, findet aber lediglich auf der 5 ein einziges Birdie und büßt so bei durchwegs guten Scores doch einige Ränge ein.

Auf den zweiten Neun reißt der Faden im Spiel von Deutschlands Nummer 1 dann aber komplett, denn mit gleich drei Bogeys ist er am Leaderboard nahezu im freien Fall unterwegs. Zwar nimmt er zum Abschluss auf der 18 noch einen roten Eintrag mit, mehr als die 73 (+1) ist so aber nicht zu holen und er rutscht damit auch bis ins hintere Mittelfeld auf Rang 45 ab.

Ashun Wu (CHN) geht nach der 67 (-5) und bei gesamt 11 unter Par als der große Gejagte in den Finaltag.

>> Leaderboard Dubai Desert Classic

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Heimspiel in Dubai

DUBAI DESERT CLASSIC – 2. RUNDE: Sebastian Heisele setzt sich am Freitag auf seiner “Heimatwiese” mit einer 69 im absoluten Spitzenfeld fest. Auch Martin Kaymer überspringt die Cuthürde im Emirates GC ohne Probleme. Max Kieffer scheitert am Cut.

Sebastian Heisele zeigt in dieser Woche, dass er wirklich jede noch so kleinste Ecke des Emirates GC wirklich perfekt in und auswendig kennt. Kein Wunder, wuchs er doch in Dubai auf und machte an eben dieser Wirkungsstätte mit 12 Jahren seine ersten Gehversuche in Sachen Golf. Gleich mehrere Male konnte er danach Clubmeister des Emirates GC werden und zeigt seit Donnerstag nun auch auf der European Tour, dass dies alles andere als zufällig geschah.

Erneut zeigt sich der Aufsteiger auch am Freitag wieder richtig souverän und beginnt die zweite Runde mit einer längeren Parserie. Auf der 6 geht sich dann sogar das erste Birdie aus, das er allerdings gleich danach am Par 3 der 7 auch wieder aus der Hand gibt. Dennoch macht er mit einem Zwischenstand von Par nach 9 auf den Frontnine so gut wie nichts falsch.

So richtig in einen “Flow” kommt er dann aber zu Beginn der Backnine, denn mit gleich drei Birdies am Stück stürmt er nicht nur locker unter die Top 10, sondern setzt sich regelrecht im Spitzenfeld fest. Zwar muss er danach am Par 3 der 15 auch noch einen Schlag abgeben, mit der 69 (-3) nimmt Sebastian aber auf seinem “Heimatplatz” als 7. eine richtig vielversprechende Verfolgerposition ein.

Ohne Probleme

Martin Kaymer liegt nach der 72 klar auf Cutkurs und hat nun wie Sebastian Heisele am Freitag außerdem den Vorteil einer frühen Startzeit. Am Freitag findet er in den Morgenstunden dann auch gleich am Par 5 der 10 das erste Birdie, rutsch danach aber mit zwei Fehlern auf der 3 und der 5 sogar in den schwarzen Bereich ab und büßt so doch etliche Ränge ein. Zumindestens kann er sein Score noch kurz vor dem Turn auf der 17 wieder auf Anfang drehen.

Sofort auf der vorderen Platzhälfte angekommen rutscht Deutschlands Nummer 1 aber erneut mit einem Bogey zurück, findet jedoch wieder sofort die passende Antwort. Das stabilisiert auch Martins Spiel deutlich, denn in Folge hält er Fehler gekonnt fern und sammelt auf der 8 noch ein spätes Erfolgserlebnis auf, womit er die 71 (-1) perfekt macht, die ihn als 25. ins Wochenende cutten lässt.

Hoffen und bangen

Max Kieffer muss sich nach der 77 vom Donnerstag bereits deutlich steigern, soll sich der Cut in dieser Woche noch ausgehen. Allerdings hat er auch am Freitag wieder Schwierigkeiten und kommt auf den Backnine mit zwei Bogeys und nur einem Birdie der Cutlinie klarerweise nicht näher.

Erst auf den vorderen neun Bahnen findet er dann endlich den so lang gesuchten Rhythmus, doch trotz fünf Birdies bei nur zwei weiteren Fehlern und der 70 (-2) geht sich als 72. der Cut knapp um einen Schlag nicht aus.

Eddie Pepperell (ENG) führt nach der 67 (-5) und bei gesamt 8 unter Par das Feld an.

>> Leaderboard Dubai Desert Classic

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Auftakt nach Maß

DUBAI DESERT CLASSIC – 1. RUNDE: Sebastian Heisele legt bei schwierigen Verhältnissen im Emirates GC mit einer einen Start nach Maß hin. Auch Martin Kaymer liegt nach einer 72 voll auf Cutkurs. Max Kieffer benötigt nach der 77 eine deutliche Steigerung.

Sebastian Heisele präsentiert sich angesichts der zähen Verhältnisse auf seinen ersten neun Bahnen richtig stark, denn der großgewachsene Deutsche findet schon am Par 3 der 11 das erste Birdie. Nachdem dann mit der 18 noch ein Par 5 kurz vor dem Turn ein weiteres Birdie ausspuckt, kommt er sogar deutlich im Minusbereich auf der vorderen Platzhälfte an.

Auch die schwierigen Frontnine hat der Aufsteiger richtig gut im Griff, wenngleich er auf der 6 auch das erste Bogey einstecken muss. Aus der Ruhe bringt ihn dies aber nicht, denn schon die 8 kann er wieder gewinnbringend nützen und holt sich den eben abgegebenen Schlag wieder zurück. Da er am Ende auch die hantige 9 unbeschadet übersteht, darf er sich nach der 70 (-2) und Rang 15 über einen Auftakt nach Maß freuen.

Klar auf Kurs

Bei der Dubai Desert Classic ist Martin Kaymer bereits selbst ein Klassiker. Jahr für Jahr zeigte Deutschlands Nummer 1 in der Luxusoase von Dubai zumeist hervorragendes Golf. Im Jahr 2008 erreichte der 35-jährige Rheinländer mit Platz 2 sein bestes Ergebnis und landete danach noch dreimal auf Position 4 nach 72 Löchern. Zum Saisonauftakt in Abu Dhabi unterstrich Kaymer mit Platz 8 seine gute Frühform.

Mit den unangenehmen Windverhältnissen und dem dicken zähen Rough kommt er dann von Beginn an gut zurecht, denn nach anfänglichen Pars nimmt er gleich vom Par 5 der 3 ein schnelles Eagle mit, was ihn rasch in die richtige Richtung pusht. Auch danach hat er sein Visier scharf eingestellt und findet noch auf den Frontnine neben zwei Bogeys auch zwei weitere Birdies, die ihn deutlich im roten Bereich zum Turn kommen lassen.

Auf den zweiten Neun reißt der gewinnbringende Schwung dann aber etwas ab, denn die gesamte zweite Platzhälfte über ist Deutschlands Nummer 1 vergeblich auf der Suche nach weiteren Erfolgserlebnissen, muss aber noch zwei Fehler einstecken, womit er sogar noch auf Level Par zurückrutscht. Angesichts der gedämpften Scores ist für die ehemalige Nummer 1 der Welt aber nach der 72 (Par) und vom 40. Platz noch alles möglich.

Deutlich zurück

Max Kieffer ist als einziger Deutscher zum Auftakt mit früher Startzeit unterwegs und ist dabei erneut wie schon in der Vorwoche weiterhin auf der Suche nach der Form. Birdielos verlaufen die ersten neun Löcher des Turniers und da er sich dabei auf der 2 und der 4 auch die ersten Bogeys eintritt, liegt er schon früh unangenehm zurück.

Auch nach dem Turn will sich kein gewinnbringender Rhythmus einstellen, wenngleich er ein weiteres Bogey mit einem Par 5 Birdie recht zeitnah wieder ausgleichen kann. Doch selbst das erste und einzige Erfolgserlebnis stabilisiert sein Spiel nicht, denn mit einem tiefschwarzen Finish mit gleich drei Bogeys am Stück geht sich am Ende nur die 77 (+5) aus, die den Cut vom 101. Platz aus schon nach der ersten Runde in ganz weite Ferne geraten lässt.

>> Leaderboard Dubai Desert Classic

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Das Beste zum Schluss

ABU DHABI CHAMPIONSHIP – FINAL: Martin Kaymer hebt sich im Abu Dhabi GC das Beste für den Finaltag auf und stürmt mit einer fehlerlose 65 noch weit nach vor. Sebastian Heisele büßt mit der 71 einige Ränge ein.

Martin Kaymer tauchte am Samstag wieder in die 60er ab und hat mit einer starken Schlussrunde ebenfalls noch gute Möglichkeiten Abu Dhabi mit einem mehr als achtbaren Ergebnis wieder zu verlassen. Der Sonntag lässt sich allerdings dann so richtig zäh an, denn gleich acht Löcher lang ist Deutschlands Nummer 1 vergeblich auf der Suche nach einem Birdie, kann im Gegenzug allerdings auch Bogeys gekonnt vermeiden.

Erst auf der 9 setzt er dann ein erstes Ausrufezeichen, denn am Par 4 locht er kurzerhand seinen zweiten Schlag zum Eagle und biegt so erstmals am Sonntag auf die Überholspur ab. Das heizt auch den Birdiemotor der ehemaligen Nummer 1 so richtig an, denn gleich auf der 10 legt er weiter nach und kann nach kurzer Verschnaufpause auch die 12 und die 13 zu Erfolgserlebnissen überreden.

Danach lässt er es kurzzeitig etwas ruhiger angehen, ehe er die Runde mit noch zwei weiteren Birdies beendet und so schlussendlich die fehlerlose 65 (-7) unterschreibt. Damit zeigt er auch deutlich, warum er das Turnier in Abu Dhabi bereits zweimal gewinnen konnte und schreibt mit einem 8. Platz auch im Race to Dubai ordentlich an.

Schwung eingebüßt

Sebastian Heisele packte am Samstag eine fantastische 64 aus und rollte damit sprichwörtlich das Feld von hinten auf. Bei gesamt 9 unter Par rangiert er damit vor den letzten 18 Bahnen im absoluten Spitzenfeld und hat sogar noch Außenseiterchancen auf den ganz großen Wurf.

Die Runde lässt sich dann mit einem Birdie auf der 1 auch richtig gut an, allerdings agiert der Aufsteiger am Sonntag generell etwas zu wackelig, was sich auch in gleich zwei darauffolgenden Bogeys niederschlägt. Er gleicht sein Score aber sofort wieder aus und kann auf der 8 sogar wieder in den roten Bereich abtauchen, kommt nach weiterem Fehler auf der 9 aber nur bei Level Par auf den Backnine an.

Ganz konträr zu den kunterbunten ersten neun Löchern, verläuft die zweite Platzhälfte um einiges farbloser, denn zunächst wandert ein Par nach dem anderen auf die Scorecard. Erst auf der 17 kann er dann noch ein Birdie mitnehmen und bringt so am Ende mit der 71 (-1) doch noch eine rote Runde zum Recording, die ihm aber doch etliche Ränge im Klassement kostet und am Ende “nur” Rang 21 ermöglicht.

Lee Westwood (ENG) lässt sich mit einer 67er (-5) Finalrunde und bei gesamt 19 unter Par den Sieg nicht mehr nehmen.

>> Leaderboard Abu Dhabi Championship

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Durchmarsch

ABU DHABI CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Sebastian Heisele legt am Moving Day im Abu Dhabi GC einen wahren Durchmarsch hin und bringt sich mit einer fehlerlosen 64 sogar mit Außenseiterchancen ins Titelgeschäft. Auch Martin Kaymer taucht wieder in die 60er ab.

Sebastian Heisele hatte am Freitag alle Hände voll zu tun, cuttete beim Rolex Series Event aber mit Maß und Ziel genau an der gezogenen Linie noch ins Weekend. Vorrangig geht es nun klarerweise darum vom hinteren Ende wegzukommen.

Genau daran arbeitet der großgewachsene Aufsteiger dann auch von Beginn an, denn schon von der 1 entführt er den ersten Schlag und bleibt dem gewinnbringenden Rhythmus auch danach treu, wie weitere Erfolgserlebnisse auf der 3 und der 5 zeigen. Erst auf den nächsten Löchern geht er es etwas ruhiger an, bleibt die gesamten Frontnine über aber makellos.

Kaum auf den Backnine angekommen findet er dann wieder die Birdiespur und arbeitet sich mit dem bereits vierten roten Eintrag bis ins solide Mittelfeld nach vor. Damit hat Sebastian aber sichtlich noch lange nicht genug, denn gegen Ende der Runde tritt er das Gaspedal noch einmal voll durch, beendet seine dritte Runde mit satten vier Birdies am Stück und legt so mit der 64 (-8) einen wahren Durchmarsch am Moving Day hin und pendelt sich erst auf Rang 9 wieder ein.

Zurück in die 60er

Martin Kaymer hatte am Freitag zwar mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, cuttete aber trotz der 73 ohne jegliche Probleme ins Wochenende. Am Moving Day hofft der zweifache Abu Dhabi Champion nun wieder den Schwung vom Auftakt zu finden um sich am Leaderboard in die lukrativen Regionen arbeiten zu können.

Der Start verläuft bei guten Scoringverhältnissen allerdings einigermaßen zäh, wenngleich er das verpasste Par 5 Birdie auf der 4 recht rasch nachholt. Das lässt Deutschlands Nummer 1 dann auch den richtigen Rhythmus finden, denn mit einem Birdietriplepack am Ende der Frotnine schiebt er sich doch deutlich in die richtige Richtung.

Den Schwung kann er aber nicht wirklich auf die hintere Platzhälfte mitnehmen, denn nach drei Pars setzt es auf der 13 dann auch das erste Bogey und der zweifache Abu Dhabi Champion stagniert in Folge regelrecht. Schlussendlich kann er zwar weitere Fehler vermeiden, findet aber auch kein Birdie mehr und muss sich so mit der 69 (-3) zufrieden zeigen. Damit rangiert er zwar “nur” im Mittelfeld, bei dem dichtgedrängten Leaderboard ist am Finaltag aber wohl auch vom 37. Platz aus noch vieles zu holen.

>> Leaderboard Abu Dhabi Championship

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Leichte Probleme

ABU DHABI CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Martin Kaymer hat am Freitag im Abu Dhabi GC mit leichten Schwierigkeiten zu kämpfen und rutscht ins Mittelfeld zurück. Auch Sebastian Heisele geht am Freitag nicht wirklich vieles leicht von der Hand. Max Kieffer bleibt bereits nach dem zweiten Spieltag auf der Strecke.

Martin Kaymer zeigte einmal mehr, dass er sich in Abu Dhabi richtig wohlfühlt, denn der zweifache Champion eröffnete mit einer 68 und geht so aus richtig vielversprechender Ausgangslage in den zweiten Spieltag.

Dieser lässt sich dann zwar etwas schleppend an, nach vier anfänglichen Pars gelingt aber am Par 4 der 5 der Sprung in den roten Bereich. Allerdings wirkt dies eher hemmend denn anspornend, denn ein darauffolgendes Bogey lässt ihn prompt wieder zurückrutschen und da es sich dann kurz vor dem Turn auf der 9 sogar ein Doppelbogey gemütlich macht, verliert er sogar die Spitzenränge aus den Augen.

Das ändert sich jedoch kaum auf den Backnine angekommen, denn mit einem Birdiedoppelpack radiert er den Faux-pas der 9 prompt wieder aus. Konservieren kann er den Schwung aber nicht, denn auf der 13 stolpert er über noch einen weiteren Fehler auf den er bis zum Ende keine Antwort mehr findet. Schließlich unterschreibt er so die 73 (+1) und rutscht damit bis ins Mittelfeld auf Rang 35 zurück.

Harte Arbeit

Sebastian Heisele konnte sich mit seiner Auftaktrunde durchwegs zufrieden zeigen und hat nach der 70 alle Chancen auf das Wochenende. Diese vergrößern sich dann auch schon am Par 5 der 2 mit einem schnellen Birdie, ehe er eine Schwächephase mit gleich drei Bogeys am Stück verkraften muss und plötzlich sogar hinter der gezogenen Linie auftaucht. Ein weiteres Par 5 Birdie auf der 8 pusht ihn aber noch vor dem Turn wieder in die richtige Richtung.

Da sich auch auf der 10 dann ein Birdie ausgeht schnürt er sogar den Doppelpack, muss gleich anschließend aber auch einen Schlag wieder abgeben. Danach stabilisiert sich sein Spiel so richtig, denn bis zum Ende spult Sebastian die Pars ab und stemmt so schließlich mit der 73 (+1) und als 61. genau an der Marke noch den Cut.

Auf der Strecke geblieben

Max Kieffer muss sich nach der 75 gehörig steigern, soll sich in Abu Dhabi Preisgeld ausgehen. Gleich die 1 erweist sich dann auch als gewinnbringend und lässt für “Kiwi” das erste Birdie springen. In Folge kann er daran aber nicht wirklich anknüpfen und spult lange Zeit meist recht sichere Pars ab. Erst kurz vor dem Turn folgt dann ein wahrer Schock, denn die 9 lässt ihn erst nach einem Doppelbogey wieder weiterziehen, was ihn im Kampf um den Cut deutlich zurückwirft.

Auf den Backnine stabilisiert sich sein Spiel zwar wieder, er ist jedoch die gesamte zweite Platzhälfte über vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Birdie und da er auf der 14 noch ein Bogey eintragen muss, geht sich am Ende nur die 74 (+2) aus womit er als 117. deutlich am Wochenendeinzug scheitert.

>> Leaderboard Abu Dhabi Championship

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube