Kategorie: european_tour
Zäher Saisonstart in Down Under
2025-11-30
Freddy Schott arbeitet sich am Finaltag der Australian PGA Championship mit einer 69 (-2) zwar noch um einige Ränge nach vor, mehr als ein 41. Platz geht sich damit jedoch nicht aus. Yannik Paul verpasst im Royal Queensland GC die erhoffte starke Finalrunde und wird sogar nur 56.
Nachdem Yannik Paul die volle Tourkarte nach einigermaßen verkorkster Saison verpasste, will der 31-jährige naturgemäß die sich bietende Chance beim Season Opener in Down Under bestmöglich nützen. An den ersten beiden Spieltagen lief es auch einigermaßen nach Plan, denn nach einer 70 (-1) und einer 68 (-3) hatte er die Spitzenplätze noch in Reichweite. Bei etwas besseren Scores lief es am Moving Day dann jedoch mit einer weiteren 70 (-1) nicht mehr ganz so rund, was ihn auch bis auf Rang 43 abrutschen ließ. Noch etwas zäher stellt sich die Ausgangslage bei Freddy Schott dar, der nach der 72 (+1) am Samstag sogar nur als 57. in den Finaltag startet.
Von Beginn an macht Freddy am Sonntag mit einem Birdiedoppelpack klar, dass er sich auf alle Fälle noch mit einer sehenswerten Performance aus Brisbane verabschieden will. Auch danach hat der 24-jährige alles soweit im Griff und schnürt kurz vor dem Turn am Par 3 der 8 und der 9 den nächsten Doppelpack. Kaum auf den letzten Neun angekommen, zeigt Freddy dann jedoch ein anderes Gesicht und rutscht mit gleich drei Bogeys auf der 10 der 13 und der 16 wieder um etliche Ränge zurück. Immerhin findet er am Par 3 der 17 noch ein spätes fünftes Birdie, unterschreibt so die 69 (-2) und läutet das neue Wertungsjahr mit einem 41. Platz ein.
Paul rutscht deutlich zurück
Die erhoffte starke Finalrunde will sich für Yannik Paul nicht ausgehen, denn schon in der Anfangsphase zeigt sich, dass er am Sonntag einige Schwierigkeiten hat Birdies auf die Scorecard zu zaubern. Erst am Par 5 der 9 leuchtet ein einziger roter Eintrag auf, womit er zwar ein Par 3 Bogey wieder egalisieren kann, mehr will sich jedoch nicht ausgehen. Auf der hinteren Platzhälfte wird es dann sogar noch ungemütlicher, da er auf drei weitere Fehler keine Antwort weiß und so nur mit der 74 (+3) und Rang 56. ins neue Race to Dubai startet. Um den Startplatz kommende Woche in Melbourne muss er noch ein klein wenig zittern, da er vorerst nur als 1. Reserve am Wartebänkchen sitzt. Die Chancen stehen aber wohl gut, dass er auch beim zweiten Event in Down Under wieder mit von der Partie sein wird.
David Puig (ESP) fährt nach einer 66er (-5) Finalrunde und bei gesamt 18 unter Par den Sieg ein.
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Plätze eingebüßt
2025-11-29
Sowohl Yannik Paul als auch Freddy Schott finden am Moving Day der Australian PGA Championship für den Royal Queensland GC kein wirklich passendes Rezept und büßen etliche Ränge ein.
Nachdem Yannik Paul und Freddy Schott zum Auftakt in Brisbane noch etwas mit angezogener Handbremse unterwegs waren, steigerte sich das deutsche Duo am Freitag bereits mit Runden in den 60ern. Damit stellte nicht nur der Cut keinerlei Probleme dar, aus geteilter Ausgangslage hätten die beiden bei noch überschaubarem Rückstand auf die Spitzenplätze wohl auch die Top 10 mit einem starken Wochenende durchaus noch in Reichweite.
Schon auf der 12 kann sich Yannik Paul über ein erstes schnelles Birdie freuen und da kurz danach auch das Par 5 der 15 etwas springen lässt, kann er auf einen durchaus gelungenen Start in die 3. Runde zurückblicken. Erst danach färbt sich die Scorecard erstmals auch etwas dunkler ein, nachdem ihm die 16 das erste Bogey aufs Auge drückt.
Zwar stellt er den alten Zwischenstand von -2 schon auf der 2 wieder her, kann kurz danach am Par 3 der 4 aber den nächsten Fehler nicht vermeiden und hält sich damit nur eben so noch unter Par. Nachdem dann beide Par 5 Löcher im Finish der Runde ungenützt verpuffen, muss er sich am Samstag mit der 70 (-1) zufrieden zeigen, die ihm ein paar Ränge kostet und ihn bis auf Rang 43 abrutschen lässt.
Schott nur mit der 72
Mit einem anfänglichen Bogey geht der Start in die 3. Runde für Freddy Schott einigermaßen daneben, allerdings grooved sich der 24-jährige ab der 5 so richtig in den Samstag rein. Gleich drei rote Einträge leuchten noch vor dem Turn auf, womit er eindeutig die richtige Richtung am Leaderboard einschlägt. Wie aus dem Nichts geht der Schwung dann aber auf den Backnine wieder völlig verloren.
Gleich zwei Bogeys am Stück machen es sich auf Freddys Scorecard bequem und werfen ihn damit sogar wieder auf Level Par zurück. Immerhin hält das Par 5 der 15 dann zum dritten Mal in dieser Woche ein Birdie bereit, womit er zumindest den Minusbereich wieder knackt. Lange währt die Freude aber nicht, denn nach weiterem abschließenden Bogeydoppelpack muss er sich sogar mit der 72 (+1) anfreunden, die ihn erst auf Rang 57 wieder einreiht.
David Puig (ESP), Ricardo Gouveia (POR) und Anthony Quayle (AUS) führen bei gesamt 13 unter Par das Feld an.
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Geteilt in Queensland
2025-11-28
Freddy Schott und Yannik Paul teilen sich bei den Australian PGA Championship vor dem Wochenende die Platzierung und starten mit durchaus noch intakten Chancen auf ein Spitzenergebnis im Royal Queensland GC in den Moving Day.
Nach der verkorksten letzten Saison mit dem Verlust der vollen Kategorie hofft Yannik Paul die sich bietende Chance beim Season Opener in Down Under bestmöglich nützen zu können. Der Start verlief dann auch durchaus okay, denn nach einer 70 (-1) startet der 31-jährige klar auf Cut-Kurs in den Freitag. Freddy Schott wurde am Nachmittag von Gewittern ausgebremst und muss am zweiten Spieltag bei einem Zwischenstand von -1 nach 12 erst noch seine Auftaktrunde beenden, ehe er kurz danach in die 2. Umrundung starten wird.
Bei der Fortsetzung findet Freddy zwar noch mit Pars ziemlich souverän zurück ins Geschehen, im Finish der Runde erwischt es ihn dann aber sogar mit einem Bogeydoppelpack. Immerhin kann er am abschließenden Par 5 der 9 noch mit einem Birdie sein Score wieder ausgleichen und unterschreibt so zumindest noch eine 71 (Par).
Mit einem Bogey auf der 1 beginnt dann auch die zweite Umrundung nicht wirklich prickelnd, allerdings dreht der 24-jährige schon auf der 2 sein Score wieder auf Anfang und da sich noch vor dem Turn auf beiden Par 5 Löchern weitere Birdies ausgehen, biegt er eindeutig in die richtige Richtung ab. Auch auf den Backnine hat er dann alles soweit im Griff, notiert bei fehlerlosem Spiel am Par 5 der 15 und der 18 noch zwei weitere Erfolgserlebnisse und unterschreibt so am Ende die 67 (-4), die ihn als 31. und bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitzenplätze auch noch in Schlagdistanz zu den Top 10 cutten lässt.
Auch Paul vielversprechend unterwegs
Rund 90 Minuten länger muss sich Yannik Paul zunächst in Geduld üben, da die Gewitterverzögerung vom Donnerstag noch ihre Schatten auf den Freitag wirft. Die Warterei steckt er aber sichtlich gut weg, denn gleich auf der 10 und der 12 leuchten dann die ersten Birdies auf, ehe er sich auf der 14 dann auch selbst etwas ausbremst. Noch vor dem Turn quetscht er aber aus der 18 den nächsten Schlag und stellt so den alten Zwischenstand von 2 unter Par recht zeitnah wieder her.
Kaum auf den vorderen Neun angekommen krallt er sich dann auf der 1 gleich das nächste Birdie und spielt sich so mit dem Doppelschlag endgültig souverän bis ins Mittelfeld zu seinem Landsmann nach vor. Zwar läuft er danach einem weiteren Schlaggewinn vergeblich hinterher, hält die Scorecard aber sauber und teilt sich so schließlich mit der 68 (-3) die Ausgangslage mit Freddy Schott.
Kazuma Kobori (NZL) diktiert bei gesamt 10 unter Par vor dem Wochenende das Tempo.
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Birdies und Blitze in Queensland
2025-11-27
Yannik Paul bringt sich bei den Australian PGA Championship mit einer 70 (-1) auf Kurs in Richtung Wochenende. Freddy Schott kann im Royal Queensland GC nach einer hartnäckigen Gewitterfront seine Auftaktrunde erst am Freitag beenden.
Nachdem Freddy Schott im Finish der abgelaufenen Jahreswertung immer besser in Fahrt kam und am Ende sein Spielrecht durchaus souverän absichern konnte, hofft der 24-jährige den Schwung auch in die neue Saison mitnehmen zu können. Bei den Australian PGA Championship wird er auch nicht alleine die schwarz-rot-goldenen Farben hochhalten, denn Yannik Paul rutschte ebenfalls noch ins Aufgebot. Der 31-jährige sollte die sich bietende Chance in Brisbane auch tunlichst nützen, nachdem er als 121. des Race to Dubai die volle Kategorie verpasste und auch bei der Tourschool nicht gewinnbringende reüssieren konnte.
Mit einem anfänglichen Birdie gelingt Yannik Paul der Start nach Maß und da er die gesamten Frontnine über alles fest im Griff hat und sich am Par 5 der 7 das nächste Birdie krallt, kommt er sogar bei 2 unter Par zum Turn. Auch auf der hinteren Platzhälfte hat er lange Zeit alles unter Kontrolle, verabsäumt es aber weiter nachzulegen, weshalb sich nach spätem Par 3 Bogey auf der 17 am Ende „nur“ die 70 (-1) ausgeht. Als derzeit 42. liegt Yannik aber immerhin klar auf Kurs in Richtung Wochenende.
Gewitter bremst Schott aus
Ein frühes Par 3 Bogey von der 11 kann Freddy Schott am Par 5 der 15 zwar einigermaßen zeitnah wieder egalisieren, da ihm jedoch mit der 17 auch die nächste kurze Bahn ein Bein stellt, schlägt er nur bei 1 über Par aus der 1. Teebox ab. Immerhin gelingt dieser nach Maß und da er in Folge daraus Kapital schlagen kann, dreht er sein Tagesergebnis zu Beginn der Frontnine ein weiteres Mal zurück auf Anfang. Nach zwölf gespielten Bahnen macht dann eine Gewitterfront ein Weiterspielen unmöglich, weshalb Freddy die Auftaktrunde als derzeit 59. erst am zweiten Spieltag beenden kann.
Sebastian Garcia (ESP) führt das Feld bei einem Zwischenstand von -7 nach 15 an.
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Gelungenes Saisonende
2025-11-16
Nicolai Von Dellingshausen notiert zum Abschluss der DP World Tour Championship mit einer 69 (-3) noch seine beste Runde der Woche und feiert so in den Jumeirah Golf Estates ein durchaus gelungenes Ende seiner bislang besten DP World Tour Saison der Karriere.
Da Marcel Schneider um Haaresbreite den Sprung in die DP World Tour Championship verpasste, ruhen in dieser Woche beim großen Tourfinale alle deutschen Hoffnungen auf Nicolai Von Dellingshausen. Der Austrian Alpine Open Champion präsentierte sich an den ersten drei Spieltagen auch durchwegs souverän und hat mit drei 70er Runden sozusagen ein Abonnement auf 2 unter Par Ergebnisse abgeschlossen. Um am Sonntag noch ein Spitzenergebnis mitnehmen zu können, wird der 32-jährige aber wohl den Turbo zünden müssen, rangiert er doch angesichts der guten Scores bereits fünf Schläge hinter den Top 10.
Erneut schnappt sich Nicolai gleich am anfänglichen Par 4 nach einem starken Eisen ins Grün das erste Birdie und legt so einmal mehr einen Blitzstart hin. Am Par 3 der 4 droht es dann zwar erstmals unangenehm zu werden, mit viel Gefühl kämpft er sich aus dem Grünbunker aber noch zum Par und da er danach über weite Strecken von Tee bis Grün alles soweit im Griff hat, biegt er immerhin knapp unter Par zum letzten Mal auf die Backnine ab.
Dort bringt er dann dank eines gelochten Dreimeterputts auf der 10 das nächste Mal Farbe aufs Tableau und da sich kurz danach aus rund vier Metern auch am Par 3 der 13 ein Schlaggewinn ausgeht, kann er erstmals am Sonntag ein paar Ränge gutmachen. Nachdem dann auf der 5 auch noch aus fünf Metern der Birdieputt ins Ziel findet, bastelt Nico an einer richtig starken letzten Runde. Wie aus dem Nichts erwischt es ihn dann aber auf der 16, denn nach versandetem Drive wassert er noch dazu neben dem Grün und hat so alle Hände voll zu tun um noch schlimmeres als ein Bogey zu verhindern.
Beste Saison bislang
Dennoch zeigt der Fehler sichtlich Wirkung, fängt er sich aus dem Grünbunker doch am darauffolgenden Par 3 sofort den nächsten Fehler ein. Trotz eines verzogenen Abschlags beendet er die Runde dann aber noch gebührend mit einem Birdie am Par 5 der 18 und verabschiedet sich so mit einer 69 (-3) stilecht von seiner bis dato besten DP World Tour Saison der Karriere.
Das absolute Highlight des Jahres fand für den sympathischen Düsseldorfer mit Sicherheit im Nachbarstaat statt, denn in Österreich krönte sich Nico Anfang Juni zum Austrian Alpine Open Champion und legte damit auch den Grundstein für die Teilnahme beim Tourfinale in Dubai. Zwei weitere Topergebnisse in diesem Jahr ließen ihn schließlich als 40. der Jahreswertung am Earth Course an den Start gehen, dank der gelungenen Schlussrunde geht sich am Ende sogar mit Rang 22 noch ein Vorstoß bis auf Rang 37 im Race to Dubai aus.
Matthew Fitzpatrick (ENG) krallt sich am ersten Extraloch gegen Rory McIlroy (NIR) seinen bereits dritten Sieg bei der Tour Championship. Der Nordire feiert mit dem Runner-up Finish einen überlegenen Sieg der Jahreswertung und bleibt damit der unumstrittene König der DP World Tour.
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70er-Abonnement
2025-11-15
Nicolai Von Dellingshausen notiert auch am Moving Day bei der DP World Tour Championship eine souveräne 70 (-2), kommt damit beim großen Saisonfinale in den Jumeirah Golf Estates den Spitzenrängen aber nicht näher.
Da Marcel Schneider in Abu Dhabi noch knapp aus den Top 50 der Jahreswertung rutschte und so die Teilnahme beim großen Tourfinale in Dubai buchstäblich um Haaresbreite verpasste, ruhen alle deutschen Hoffnungen in den Jumeirah Golf Estates auf Nicolai Von Dellingshausen.
Der Austrian Alpine Open Champion präsentierte sich an den ersten beiden Spieltagen auch durchwegs sicher und legte mit zwei 70er (-2) Runden recht annehmbare Runden hin. Derzeit weist der 32-jährige vier Schläge Rückstand auf die Top 10 auf, was mit einem starken Wochenende wohl durchaus noch aufzuholen wäre.
Der Start kann sich gleich richtiggehend sehen lassen, denn mit einem hervorragenden Eisen ins erste Grün nimmt er sich völlig den Druck vom Putter und hat aus nicht einmal einem halben Meter keinerlei Probleme sofort das erste Birdie auf die Scorecard zu zaubern. Nach souveränem Spiel parkt er dann am Par 5 der 7 die Attacke sehenswert am Grün und holt sich ziemlich stressfrei zum bereits dritten Mal in dieser Woche auf der langen Bahn das nächste Erfolgserlebnis ab.
Kurz vor dem Turn erwischt es ihn dann jedoch auch mit dem ersten Fehler, nachdem er sich aus dem Grünbunker nicht mehr zum Par scramblen kann. Immerhin steckt er den Faux-pas durchwegs gut weg und stellt bereits auf der 12 aus einem Meter den alten Zwischenstand von -2 wieder her. Lange hält die Freude jedoch nicht an, wie ein verpasste Up & Down direkt danach am Par 3 recht unangenehm veranschaulicht.
Stark legt er am Par 5 Schlussloch dann die Attacke noch am Kurzgemähten ab und holt sich so am Ende noch ein weiteres Birdie ab. Schließlich geht sich damit zum bereits dritten Mal in dieser Woche die 70 (-2) aus, womit er sich zwar erneut sehr souverän präsentiert, den Spitzenplätzen jedoch erneut nicht näher kommt.
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Keine Verbesserung
2025-11-14
Nicolai Von Dellingshausen notiert bei der DP World Tour Championship auch am Freitag wieder eine 70, kann damit bei generell guten Scores in den Jumeirah Golf Estates aber keinen Turbo zünden.
Nachdem Marcel Schneider um Haaresbreite den Sprung ins Finalturnier verpasste, ruhen in Dubai alle deutschen Hoffnungen auf Nicolai Von Dellingshausen. Der Austrian Alpine Open Champion fand auch durchaus annehmbar ins 10 Millionen Event, denn mit einer 70 (-2) reihte sich der 32-jährige im vorderen Mittelfeld auf Rang 22 ein und hätte bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 auch ein etwaiges Spitzenergebnis in den Jumeirah Golf Estates noch klar in Reichweite.
Nach einer etwas verzogenen Annäherung lässt auch am Freitag das Par 5 der 2 kein Birdie springen und da auf der 5 der Abschlag zu weit nach rechts zieht und er sich in Folge aus dem Rough nicht mehr zum Par scramblen kann, leuchtet sogar recht zeitnah ein erster Schlagverlust auf der Scorecard auf. Immerhin hat er die zweite lange Bahn souverän im Griff und holt sich nach starken Schlägen mit sicherem Zweiputt schließlich auch das erste Birdie ab.
Das heizt sein Spiel sichtlich so richtig an, denn noch vor dem Wechsel auf die Backnine lässt die 9 aus acht Metern das nächste Erfolgserlebnis springen und da sich auch auf der 10 nach starker Annäherung ein Birdie ausgeht, schraubt er die Runde erstmals etwas deutlicher in den Minusbereich. Lange muss er sich auch danach nicht in Geduld üben, findet doch schon auf der 12 der nächste Birdieputt aus zwei Metern den Weg ins Ziel.
Ein verpasstes Up & Down kühlt auf der 15 die heiße Phase dann zwar einigermaßen schlagartig wieder ab, mit weiterem starken Achtmeterputt stellt er dan alten Zwischenstand aber schon auf der 16 wieder her. Da sich jedoch am Par 3 danach der Sand Save nicht ausgeht und das abschließende Par 5 nichts mehr springen lässt, muss er sich am Ende des Tages erneut mit der 70 (-2) zufrieden zeigen, womit er im Klassement als 21. ziemlich auf der Stelle tritt.
Nicolai Hojgaard (DEN) erwischt einen wahren Traumtag und distanziert mit einer makellosen 65 (-7) und bei gesamt 12 unter Par die Konkurrenz um bereits satte drei Schläge.
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Annehmbar ins Saisonfinale
2025-11-13
Nicolai Von Dellingshausen startet bei der DP World Tour Championship mit einer 70 (-2) am Earth Course der Jumeirah Golf Estates durchaus annehmbar ins große Saisonfinale.
Dank des Sieges bei den Austrian Alpine Open schaffte es Nicolai Von Dellingshausen heuer bis ins große Tourfinale der besten 50 in Dubai. Fast hätte der 32-jährige noch deutsche Unterstützung bekommen, allerdings verpasste Marcel Schneider um Haaresbreite den Sprung ins Feld, womit alle schwarz-rot-goldenen Hoffnungen in dieser Woche auf dem Salbzurg-Champion ruhen. Die Konkurrenz wird in den Jumeirah Golf Estates klarerweise enorm sein, denn alles was im europäischen Golf Rang und Namen hat steht beim 10 Millionen Event in der Wüste in den Teeboxen.
Nicolai findet sich anfänglich ganz gut zurecht. Zwar verpasst er nach versandeter Attacke am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie, holt dieses aber schon auf der 3 mit einem Superputt nach. Da er danach jedoch am darauffolgenden Par 3 wieder Sand ins Getriebe bekommt und sich zu allem Überfluss dann auf der 5 noch dazu einen Dreiputt gönnt, findet er sich rasch sogar nur noch im Plusbereich wieder. Dank eines starken Wedges dreht er aber immerhin schon am Par 5 der 7 sein Score wieder auf Anfang.
Noch vor dem Turn zündet er dann auf der 9 eine starke Annäherung ins Grün und holt sich so sogar recht zeitnah das Minus wieder zurück. So richtig mitnehmen kann er den Schwung auf die hinteren Neun jedoch nicht, denn mit Pars macht er zwar nicht vieles verkehrt, einem weiteren Birdie läuft er mit der langen Parserie jedoch vergeblich hinterher. Erst am Schlussloch darf er dann dank eines gefühlvollen Viermeterputts doch noch einmal jubeln und legt mit der 70 (-2) schließlich als 22. einen durchaus annehmbaren Start in die Tour Championship hin.
Michael Kim (USA) erwischt den besten Start und führt das Feld nach der 64 (-8) und mit einem Schlag Vorsprung auf Tommy Fleetwood (ENG) nach den ersten 18 Löchern an.
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Keine Deutschen Aufsteiger
2025-11-12
Von den 9 Deutschen Tourschool-Finalisten schafft heuer kein einziger mit den besten 20 den Sprung hinauf in die DP World Tour.
Nach einem frustrierenden Golfjahr und dem Verlust der vollen Tourkarte für die DP World Tour sind Maximilian Kieffer, Yannik Paul, Jannik De Bruyn und Nick Bachem ins spanische Tarragona gereist um ihre Tourkarten wieder zu gewinnen. Beim 6 Tages-Marathon um die 20 vollen Tickets sind aber auch viele Deutsche Talente ebenfalls voll im Rennen.
Vor allem Jannik De Bruyn erwischt dann einen starken Start und mischt nach einer 67 (-5) am Hills Course sogar in den Top 10 mit. Auch Yannik Paul mit einer 69 (-3) am Hills Course und Carl Siemens mit einer 68 (-3) am Lakes Course verschaffen sich als 25. eine recht vielversprechende Ausgangslage. Alle übrigen Deutschen liegen vorerst hinter der erwarteten Cutlinie, die nach vier gespielten Runden das Feld trennt.
2. RUNDE:
Nach einer souveränen 69 (-3) am Hills Course zum Auftakt, hat Yannik Paul am Samstag auch den Lakes Course mit einer 67 (-4) gut im Griff und mischt nur knapp hinter den Top 10 nicht nur voll um die Tourkarten mit, sondern verschafft sich auch bereits recht angenehm Luft zu erwarteten Cutmarke. Anton Albers zündet am zweiten Spieltag am Lakes Course etwas den Turbo und bringt sich mit einer 67 (-4) am Lakes Course voll auf Cut-Kurs. Die Ausgangslage teilt er sich mit Jannik De Bruyn, der an gleicher Wirkungsstätte mit einer 72 (+1) ziemlich zu kämpfen hat. Mit Philipp Katich ist dank einer 69 (-2) am Lakes Course noch ein vierter Deutscher auf recht gutem Weg.
3. RUNDE:
Der Sonntag verläuft aus deutscher Sicht dann nicht wirklich prickelnd. Zwar zeigt sich Jannik De Bruyn am Hills Course mit einer 69 (-3) wieder von seiner besseren Seite und spielt sich deutlich nach vor, als 24. reiht er sich vorerst aber nur hinter den Tourkartenrängen der Top 20 ein. Dahinter sieht es generell düster aus, denn Philipp Katich und Yannik Paul sind als derzeit 70. noch die besten in schwarz-rot-gold hinter De Bruyn, was bedeutet, dass vor der für den Cut entscheidenden Runde nur ein einziger Deutscher auf Cut-Kurs liegt.
4. RUNDE:
Weitermachen dürfen nach dem Cut-Tag nur noch zwei Deutsche: Jannik De Bruyn als 36. hat aktuell nur drei Schläge Rückstand auf eine Tourkarte, Philipp Katich um einen Schlag mehr. Besonders bitter endet die Tourschool für Yannik Paul, der um einen Schlag ausscheidet. Damit geht es für ihn genauso wie für Max Kieffer zurück in die zweite Liga.
FINALE:
An den beiden Finaltagen werfen De Bruyn und Katich noch einmal alles in die Waagschale um sich an die entscheidenden Top 20 heranzukämpfen. Die Scores sind aber insgesamt zu gut und das Feld bärenstark, was die Aufstiegsmarke auf schwindelerregende 18 unter Par hievt – mit Überflieger Zander Lombard (RSA) bei unfassbarem Tourschoolrekord von 37 unter Par. Für Katich bei 12 unter Par und DeBruyn bei 10 unter Par reicht es somit nicht für eine Tourkarte, womit heuer kein einziger Deutscher den Aufstieg schafft.
Cut bei: -6
DP World Tour Tourcard (Top 20) bei: -18
Endergebnis DP World Tourschool
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Zittern um Dubai
2025-11-09
Marcel Schneider muss nach einer finalen 69 (-3) bei den Abu Dhabi HSBC Championship noch um seinen Startplatz beim großen Tourfinale in Dubai zittern. Nicolai Von Dellingshausen kann im Yas Links GC mit einer finalen 70 (-2) keine Ränge mehr gutmachen. Aaron Rai (ENG) sichert sich im Stechen den Sieg.
Nachdem Nicolai Von Dellingshausen an den ersten beiden Tagen mit Runden von 65 (-7) und 70 (-2) Schlägen durchaus zu überzeugen wusste, wollte am Moving Day dann nicht mehr wirklich vieles wie erhofft gelingen. Am Ende leuchtete sogar nur eine 75 (+3) auf, womit er aus der Schlagdistanz zu den Top 10 bis auf Rang 53 abrutschte. Die Platzierung teilt er sich mit Landsmann Marcel Schneider, der am Sonntag zwingend den Birdieturbo zünden muss, denn beim derzeitigen Stand der Dinge würde er im Jahresranking auf Rang 52 abrutschen und würde somit die automatische Qualifikation fürs Finale kommende Woche in Dubai der Top 50 knapp verpassen.
Nachdem die Attacke am Par 5 der 2 auf den Punkt gelingt, lässt Marcel aus vier Metern gleich am Par 5 der 2 den Adler landen und findet so absolut nach Maß in den letzten Spieltag. Auch danach hat der Routinier soweit alles fest im Griff, wie auch eine starke Annäherung auf der 5 untermauert, was rasch ein weiteres Vögelchen von der Scorecard zwitschern lässt. Da er die gesamten Frontnine über fehlerlos bleibt, kommt er immerhin bei 3 unter Par zu den Backnine.
Rasch baut er sein Score dann am Par 5 der 11 weiter aus, verpasst es in Folge aber noch weiter zuzusetzen und tritt sich am Par 5 Schlussloch nach verpasstem Up & Down schließlich sogar noch ein Bogey ein. Mit der 69 (-3) rutscht er so auch noch auf Rang 56 zurück und muss sich damit schließlich auch mit Rang 52 in der Jahreswertung anfreunden. Doch auch nach dem Verpassen der Top 50 hat er aber wohl noch durchaus Chancen in Dubai dabei sein zu können, da in den vergangenen Jahren immer die besten 50 verfügbaren Spieler einen Startplatz erhielten. Dies wird jedoch erst bei Bekanntgabe der Entry List für kommende Woche mit Sicherheit feststehen.
Keine Verbesserung mehr
Anders als am Vortag findet Nicolai Von Dellingshausen am Sonntag trotz versandeter Attacke mit einem schnellen Par 5 Birdie auf der 2 gut in den Tag, allerdings kann er den Anfangselan nicht wirklich mitnehmen. Nach drei Pars geht sich auf der 6 der Parsave aus dem Grünbunker nicht mehr aus. Zwar kämpft er sich prompt am Par 5 danach wieder in den Minusbereich, nach verpasstem Up & Down am darauffolgenden Par 3 kommt er aber nur bei Level Par zum letzten Mal zur 10.
Auch auf den hinteren Neun geht es am Sonntag eher schleppend dahin, denn erneut verpasst er zunächst am Par 5 der 11 das erhoffte Birdie. Erst am Par 3 der 13 und der 14 schlägt er dann nach starken Eisen noch in Form eines Birdiedoppelpacks zu und da er auf den verbleibenden Bahnen nichts mehr anbrennen lässt, unterschreibt er zumindest noch mit der 70 (-2) eine rote Finalrunde. Bei erneut guten Scores rutscht er damit sogar noch bis auf Rang 59 zurück, nach dem völlig verpatzten Moving Day tritt er so aber wohl immerhin mit einem etwas besseren Gefühl im Gepäck die Weiterreise zum großen Tourfinale nach Dubai an.
Aaron Rai marschiert gemeinsam mit Landsmann Tommy Fleetwood bei gesamt 25 unter Par zum Recording, was ein Stechen um den Titel zur Folge hat. Dort locht Rai am ersten Extraloch nervenstark den Putt und sichert sich so den Titel bei den Abu Dhabi HSBC Championship.
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