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Autor: Klemens Widhalm

Solider Auftritt

BERMUDA CHAMPIONSHIP – FINAL: Stephan Jäger zeigt auf den Bermudas zwar über weite Strecken starkes Golf, mit etwas zu hoher Fehlerquote geht sich am Ende das erhoffte Topergebnis im Port Royal GC jedoch knapp nicht aus.

Stephan Jäger wusste nach der zähen z2er (+1) Auftaktrunde die gutmütigeren Verhältnisse am Freitag Vormittag gut auszunützen und marschierte mit einer 67 (-4) nicht nur locker ins Wochenende, sondern brachte sich auch wieder einigermaßen in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen, denen er mit einer weiteren knallroten Runde am Moving Day nun noch näher kommen will.

Auch am Samstag wird wieder durchwegs gut gescored und der Bayer klinkt sich auch prompt am Par 5 der 2 trotz eines eingebunkerten Abschlags in den Birdiereigen ein. Auch danach zeigt er starkes Golf und krallt sich auf der 5 rasch einen weiteren roten Eintrag. In Folge notiert er zwar souveräne Pars auf die Scorecard, büßt so zur Halbzeit seiner Runde jedoch sogar einige wenige Ränge ein.

Das ändert sich dann kaum auf den zweiten Neun angekommen, denn nach einer starken Annäherung lässt schon die 10 das nächste Birdie springen und da er sich auch vom Par 3 der 13 und der 15 rote Einträge schnappt, rangiert er endgültig nur noch knapp hinter den Top 10. Am Ende leuchtet mit der 66 (-5) seine bislang beste Runde auf, die ihm, ein starker letzter Auftritt am Sonntag vorausgesetzt, auch noch alle Chancen auf das erste Spitzenresultat der neuen Saison offen hält.

Doppelbogey-Bremse

Bei etwas schwierigeren Verhältnissen als noch am Freitag und Samstag findet Stephan zwar souverän mit Pars in den Finaltag, verpasst jedoch am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie und tritt sich aus dem Grünbunker auf der 4 sogar den ersten Fehler ein. Nach gelungener Annäherung gleicht er sein Score aber prompt aus und kommt dank eines starken Teeshots am Par 3 der 8 sogar im Minusbereich auf den Backnine an.

Nach einer 11 minütigen Unterbrechung wegen eines drüberziehenden Gewitters geht sich schließlich auf der 13 das nächste Birdie aus, womit er endgültig wieder an den Top 10 andockt. Mit einem Doppelbogey nach erzwungenem Drop auf der 15 geht es jedoch sogar wieder auf Level Par zurück, was das erhoffte Topergebnis wenige Bahnen vor Schluss wieder in einige Entfernung rücken lässt. Am Ende unterschreibt er die 71 (Par) und kann so als 20. die Spitzenränge nicht mehr knacken.

Lucas Herbert (AUS) reicht am Ende eine 69 (-2) um bei gesamt 15 unter Par und mit einem Schlag Vorsprung auf Patrick Reed (USA) und Danny Lee (NZL) seinen ersten Sieg auf der PGA Tour zu feiern. Taylor Pendrith (CAN), der große Dominator der letzten Tage, erwischt hingegen einen rabenschwarzen Tag und fällt mit einer 76 (+5) noch bis auf Platz 5 zurück.

Leaderboard Bermuda Championship

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Gefühl bewiesen

BERMUDA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Stephan Jäger beweist im windanfälligen Port Royal GC von Southampton viel Gefühl und zieht sogar mit intakten Chancen auf ein Topergebnis ins Wochenende ein.

Stephan Jäger peilt bei der Bermuda Championship sein erstes Topergebnis auf der PGA Tour an. Der Bayer konnte bei den bisherigen drei Einsätzen der neuen Saison erst einmal punkten und mit dem 26. Platz gerade einmal 36 FedExCup-Punkte sammeln, die in im Ranking auf Position 107 einreihen. Da das Feld bei dem kleinen Turnier nicht allzu stark besetzt ist, dürften somit seine Chancen steigen. Mit Jägers kleiner Kategorie wird es entscheidend sein, früh in der Saison vor dem ersten Reshuffle ordentlich zu punkten.

Bereits seit Tagen präsentieren sich die Bermudas gewohnt windanfällig, was sogar die Proberunde am Mittwoch verhinderte. Auch am Donnerstag ist wieder von den Morgenstunden weg ordentlich Luftbewegung vorhanden, was Stephan Jäger mit anfänglichen Pars noch nichts weiter anhaben kann. Erst ein Ausflug in den Grünbunker kostet auf der 4 dann den ersten Schlag, den er sich am Par 5 der 7 aber wieder zurückholt. Mit verpasstem Up & Down muss er jedoch kurz vor dem Turn noch ein weiteres Bogey einstecken.

Nach starker Annäherung geht sich auf der 12 schließlich erneut der Ausgleich aus, nachdem er sich am Par 3 danach jedoch nicht mehr zum Par sramblen kann, rutscht er auch postwendend wieder in den Plusbereich ab. Noch einmal krallt er sich dann auf der 15 ein Birdie, verspielt aber auch dieses sofort wieder, weshalb er sich am Ende mit der 72 (+1) zufrieden zeigen muss, die ihn aber immerhin auf Cutkurs bringt.

Tempo angezogen

Bei gutmütigeren Verhältnissen legt er am Freitag Vormittag dann einen sehr soliden Start hin und verschafft sich nach anfänglichen Pars auf der 15 mit dem ersten Birdie sogar einen Puffer in Richtung Cutmarke, den er am Par 3 danach aus dem Grünbunker aber auch sofort wieder verspielt. Selbst ein Abschlag ins Rough kann ihm am Par 5 der 17 dann aber nicht vom Eagle abhalten, womit er sich sogar in Richtung Mittelfeld orientiert.

Auch rund um den Turn zeigt der Bayer sehr solides Golf und nimmt schließlich auf der 4 nach starker Annäherung das nächste Birdie mit, das er sich prompt mit einem Dreiputt danach allerdings wieder ausradiert. Ein stressfreier Schlaggewinn am Par 5 der 7 und ein abschließender roter Eintrag auf der 9 lassen ihn schließlich aber die sehenswerte 67 (-4) unterschreiben, womit als 34. nicht nur der Cut keinerlei Problem darstellt, sondern sogar die Top 10 wieder einigermaßen in Reichweite kommen lässt.

Taylor Pendrith (CAN) packt am Freitag eine 61 (-10) aus und zieht damit bei gesamt 11 unter Par bis an die Spitze nach vor.

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Haarscharf verpasst

MALLORCA OPEN – FINAL: Matthias Schmid verpasst mit einer 71er (+1) Finalrunde haarscharf ein Topergebnis und somit auch eine weitere Startmöglichkeit in Portugal. Auch Martin Kaymer und Nicolai von Dellingshausen müssen sich im Golf Santa Ponsa mit schwarzen Finalrunden abfinden.

Matthias Schmid hatte am Freitag bei schwierigeren Verhältnissen am Weg zur 70 (Par) alle Hände voll zu tun, blieb so jedoch dank der richtig starken Auftaktrunde dem Spitzenfeld erhalten und geht so mit durchaus intakten Siegchancen ins Wochenende. Auch Martin Kaymer hat ein absolutes Topergebnis bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 klar in Reichweite. Nicolai von Dellingshausen will am Moving Day den Turbo zünden.

Bei viel freundlicheren Verhältnissen hat Matthias Schmid am Samstag etwas mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, lässt mit anfänglichen Pars aber auch nichts anbrennen. Wie schon an den Tagen zuvor hält dann die 5 das erste Birdie bereit und da er auch von der 8 einen Schlag entführen kann, ist er zur Halbzeit seiner Runde bereits auf zwei Schläge an den Führenden dran. Mit zwei weiteren roten Einträgen spielt er sich dann endgültig voll in den Titelkampf, ehe ihm mit der 15 das Par 3 auch den ersten Fehler aufbrummt. Noch ein Birdie findet der Youngster und bringt so die 66 herein, die zwar nicht für eine Rangverbesserung reicht, aber zugleich auch die Titelchancen intakt hält.

Der Finaltag lässt sich bei etwas diffizileren Bedingungen als noch am Samstag äußerst zäh an, brummt ihm doch schon das Par 3 der 3 das erste Bogey auf. In Folge findet er aber den benötigten Rhythmus und dreht mit zwei Birdies sein Score rasch in die richtige Richtung, bis er sich auf der 8 sogar ein Doppelbogey eintritt und so schließlich nur bei 1 über Par zum Turn kommt. Die Doublette sättigt auch sichtlich eingermaßen den Birdiehunger, denn lange Zeit ist er danach vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Erfolgserelebnis, muss jedoch auf der 15 sogar noch einen Schlagverlust einstecken. Immerhin geht sich dann auf der 17 noch ein Birdie aus, mehr als die 71 (+1) ist so aber nicht machbar, womit er als 11. auch haarscharf ein Topergebnis verpasst. Dies fällt beim 23-jährigen besonders bitter ins Gewicht, da er mit dem verpassten Top 10 Resultat auch um eine Startmöglic

Plätze eingebüßt

Martin Kaymer weiß die deutlich freundlicheren Verhältnisse gleich am Par 5 der 2 gut auszunützen und schnappt sich ein schnelles Birdie. Allerdings kann er daran nicht wirklich anknüpfen, denn mit Pars macht er danach zwar nichts verkehrt, tritt klassementtechnisch damit jedoch auf der Stelle. Nach sage und schreibe zehn Pars in Folge erwischt ihn dann einmal mehr in dieser Woche die 13 mit einem Bogey, was ihn sogar wieder auf Level Par zurückfallen lässt. Immerhin geht sich zum Abschluss erneut auf der 18 ein Erfolgserlebnis aus, was zumindest noch die 69 (-1) ermöglicht, womit er bei generell besseren Scores aber sogar leicht zurückrutscht.

Mit einer soliden Parserie startet er dann ganz sicher in die finale Umrundung und schnappt sich schließlich am Par 3 der 7 auch das erste Birdie, das er jedoch auch prompt wieder aus der Hand gibt. Sofort legt Deutschlands Nummer 1 aber nach und dreht sein Score mit dem zweiten Erfolgserlebnis noch vor dem Turn wieder in die richtige Richtung. Wieder allerdings hält der zartrosa Zwischenstand nicht lange, da ihm schon die 11 mit dem zweiten Fehler zum Verhängnis wird. Par um Par notiert er in Folge auf die Scorecard, ehe er sich am Schlussloch noch einen dritten Fehler einfängt und so mit der 71 (+1) schließlich noch ins Mittelfeld auf Platz 34 zurückrutscht.

Standesgemäß nimmt Nicolai von Dellingshausen gleich vom Par 5 der 10 ein anfängliches Birdie mit, kann daran jedoch nicht wirklich anknüpfen. Immerhin kommt er nach einer Parserie im zartrosa Bereich auf den Frontnine an. Gleich elf Pars in Folge klopft der 28-jährige auf die Scorecard, ehe er sich im letzten Drittel auf seine Puttqualitäten besinnt und noch drei wichtige Putts versenkt. Mit der 66 macht von Dellingshausen gleich 25 Ränge gut.

Der Sonntag lässt sich mit zwei schnellen Bogeys nur äußerst zäh an und ein weiterer Fehler auf der 16 prolongiert die frühen Schwierigkeiten am Sonntag geradezu. Erst ein Birdiedoppelschlag kurz vor dem Turn bringt dann erstmals auch ein gutes Gefühl, das er sich aber mit einem weiteren Fehler auf der 1 prompt wieder selbst nimmt. Dank gleich drei Birdies auf nur vier Löchern geht es dann zwar klar in die richtige Richtung, ein schwarzes Finish mit Doppelbogey und Bogey lässt schlussendlich aber nur die 73 (+3) zu, womit er im Klassement noch etliche Plätze einbüßt und nur 54. wird.

Jeff Winther (DEN) reicht am Ende eine 70 (Par) um bei gesamt 15 unter Par den Sieg feiern zu dürfen.

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Halbe halbe

MALLORCA OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schmid, Martin Kaymer und Nicolai von Dellingshausen ziehen im Golf Santa Ponsa ins Wochenende ein. Bernd Ritthammer, Max Schmitt und Marcel Siem bleiben auf der Ferieninsel bereits am Freitag auf der Strecke.

Matthias Schmid und Bernd Ritthammer erwischten am Ballesteros Kurs in Santa Ponsa mit 64er (-6) Runden einen knallroten Auftakt und mischen damit im absoluten Spitzenfeld mit. Am Freitag hoffen die beiden nun auf einen ähnlich starken Auftritt um auch das Wochenende aus ähnlich guter Ausgangslage in Angriff nehmen zu können. Mit Martin Kaymer und Max Schmitt liegen nach den ersten 18 Löchern noch zwei weitere Deutsche auf Cutkurs, Marcel Siem und Nicolai von Dellingshausen müssen zulegen um nicht bereits an der gezogenen Linie hängenzubleiben.

Matthias Schmid bekommt die verschärften Bedingungen am Freitag Nachmittag gleich auf der 1 zu spüren und findet nur mit einem Bogey in die zweite Runde. Auch danach hat er zu kämpfen, wie noch zwei weitere Fehler auf den Frontnine unterstreichen. Gut, dass der Youngster auch zwei Birdies aufsammeln kann und so dem Spitzenfeld weiterhin erhalten bleibt. Die farbenfrohe Performance geht auch auf den Backnine einigermaßen weiter, denn nach dem scoretechnischen Ausgleich auf der 10 legt er auf der 14 und der 15 noch ein weiteres Bogey-Birdie Intermezzo ein. Am Ende unterschreibt der 23-jährige die 70 (Par) und bleibt so als 6. weiterhin an der Spitze dran.

Martin Kaymer tritt sich zwar gleich auf der 1 und der 2 die ersten Fehler ein, lässt sich vom zähen Start aber nicht beirren, stabilisiert sein Spiel danach rasch und sammelt auf der 4 und der 5 auch die ersten Birdies auf, womit er sein Score in Windeseile wieder auf Anfang dreht. Da sich dann kurz vor dem Turn auf der 9 noch ein roter Eintrag ausgeht, hat er zur Halbzeit sogar die Top 10 in Sichtweite. Auf der 10 baut er sein Score dann sogar noch weiter aus, ehe ihn ein Bogeydoppelpack einigermaßen ausbremst. Dank eines abschließenden weiteren Birdiedoppelschlags geht sich aber sogar die 68 (-2) aus, die ihn als 19. klar in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen cutten lässt.

Nicolai von Dellingshausen hat am Nachmittag heftig zu kämpfen und läuft auf den Backnine vergeblich Birdies hinterher. Da er sich parallel dazu aber zwei Bogeys eintritt, rutscht die Cutmarke in unangenehme Ferne. Mit einem weiteren Fehler auf der 1 verschärft sich die Situation dann noch zusätzlich, ehe er sich am Par 5 der 2 auch das erste Birdie krallt und so noch rechtzeitig den Turnaround einleitet. Mit sicheren Pars macht er danach nichts verkehrt und kann dank eines Birdiedoppelschlags sein Score sogar recht zeitnah wieder ausgleichen. Mit der 70 (Par) geht sich schließlich als 59. genau „on the number“ noch der Sprung ins Wochenende aus.

Am Cut gescheitert

Bernd Ritthammer hat am Freitag Vormittag bei schwierigen Bedingungen richtig Mühe halbwegs ins Spiel zu finden und brummt sich gleich auf der 1 und der 3 die ersten Bogeys auf. Auch danach kann er seine Performance nur kurzzeitig stabilisieren, ehe es bereits auf der 6 mit dem nächsten Fehler noch weiter retour geht. Da er sich dann kurz vor dem Turn auf der 9 sogar ein Triplebogey einfängt, ist bereits nach 9 gespielten Löchern der gesamte Puffer auf den Cut dahingeschmolzen. Das Bild ändert sich auch nach dem Turn nicht und mit zwei weiteren Fehlern geht es immer weiter im Klassement zurück. Erst das erste und einzige Birdie auf der 17 bringt dann kurrzeitig etwas Hoffnung, nach abschließendem Fehler und der 78 (+8) geht sich der Cut aber als 72. trotz der starken Auftaktrunde nicht mehr aus.

Bei diffizileren Verhältnissen hat Max Schmitt am Freitag Vormittag etliche Schwierigkeiten und tritt sich gleich zu Beginn zwei Bogeys ein. In Folge kann er sein Spiel zwar stabilisieren, Birdie will auf den Backnine aber noch keines gelingen. Auf der 1 wird die Lage dann noch prekärer, da er sich mit Bogey Nummer 3 weiter vom rettenden Cut-Ufer entfernt. Erst am Par 3 der 7 bricht der hartnäckige Birdiebann dann, mit zwei weiteren Fehlern danach zum Abschluss geht sich allerdings nur die 74 (+4) aus, womit der Cut auf Mallorca als 83. nicht zu stemmen ist.

Marcel Siem beginnt mit einer Parserie zwar sehr souverän, tritt sich jedoch wie schon am Vortag auch erneut auf der 14 ein Bogey ein. Auch danach ist er vergeblich auf der Suche nach dem ersten Erfolgserlebnis und muss kurz vor dem Turn auf der 18 noch einen weiteren Fehler einstecken. Auch auf den Frontnine kommt der Routinier nicht ins Rollen und rutscht mit gleich drei weiteren Fehlern auf nur vier Bahnen immer weiter zurück. Zwar keimt nach einem Birdie auf der 6 noch einmal etwas Hoffnung auf, ein Doppelbogey auf der 8 besiegelt schließlich mit der 76 (+6) und als 100. aber das freie Wochenende.

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Reif für die Insel

MALLORCA OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schmid und Bernd Ritthammer zeigen mit knallroten Auftaktrunden, dass sie eindeutig reif für die Insel sind. Auch Martin Kaymer und Max Schmitt liegen im Golf Santa Ponsa auf Cutkurs, Marcel Siem und Nicolai von Dellingshausen müssen am Freitag auf Mallorca zulegen.

Die European Tour kehrt nach über 10 Jahren Pause wieder nach Mallorca zurück. Auf Deutschlands liebster Urlaubsinsel wird somit Martin Kaymer so etwas wie Heimvorteil geniessen, was auch hilfreich ist, da der Düsseldorfer erst dieser Tage nach schwächeren Leistungen aus den Top 100 der Weltrangliste hinausgefallen ist. Aber auch Deutschlands Shooting-Star Matt Schmid, Marcel Siem, Bernd Ritthammer, Nicolai von Dellingshausen und Max Schmitt erhoffen sich ihr Stück vom Preisgeldkuchen von 1 Million Euro abzuschneiden. Gespielt wird am Ballesteros-Kurs von Santa Ponsa.

Matthias Schmid startet als erster Deutscher auf Mallorca ins Turnier und legt gleich mit einem Par 5 Bogey mehr schlecht als recht los. Zwar bessert er dieses sofort wieder aus, benötigt auf der 15 jedoch noch einen roten Eintrag um nach einem zweiten Fehler auf der 12 zumindest bei Level Par zum Turn zu kommen. Auf den vorderen Neun gibt der Youngster dann allerdings so richtig Gas, denn mit einem Par 5 Birdie auf der 2 gibt er sich selbst die Initialzündung, was zunächst einem Birdie-Viererpack von der 4 bis zur 7 und danach noch in einem weiteren abschließenden Birdie auf der 9 mündet. Derart stark geht sich am Ende sogar die 64 (-6) aus, was ihm schließlich den starken 4. Platz einbringt.

Wie erhofft geht sich für Bernd Ritthammer gleich am Par 5 der 10 das erste Birdie aus und da er kurz danach auch vom Par 3 der 12 einen Schlag entführen kann, kann er sich danach sogar ein Bogey erlauben um immer noch von einem gelungenen Start sprechen zu können. Nachdem sich dann auch auf der zweiten kurzen Bahn der hinteren Neun ein Birdie ausgeht, kommt er durchaus vielversprechend zu den Frontnine. Dort drückt er dann richtig aufs Tempo und zieht im Klassement mit einem Birdietriplepack von der 1 bis zur 3 mit riesige Schritten nach vor. Ohne jeglichen Wackler absolviert er schlussendlich die verbleibenden Bahnen und schließt dank seines ingesamt bereits siebten Birdies auf der 8 sogar noch zu Landsmann Matti Schmid auf.

Auch auf Cutkurs

Zwar verpasst Martin Kaymer noch am Par 5 der 10 das erhoffte anfängliche Birdie, holt den roten Eintrag aber sofort auf der 11 nach und findet so durchwegs sehenswert ins Turnier. Selbst ein zeitnah darauffolgendes Bogey wirft ihn nicht spürbar aus der Bahn, denn mit noch zwei weiteren Erfolgserlebnissen legt er im Großen und Ganzen gelungene Backnine hin. Mit seinem Bogey des Tages auf der 1 bremst sich Deutschlands Nummer 1 dann selbst einigermaßen aus, ehe er sich mit zwei weiteren Birdies wieder in die richtige Richtung pusht. Ein Doppelbogey auf der 6 radiert diese allerdings beide wieder aus. Da er jedoch vom Par 3 der 7 noch einen Schlaggewinn entführen kann, geht sich zum Auftakt immerhin noch die 68 (-2) aus, was für Platz 43 reicht.

Max Schmitt stolpert am Nachmittag mit Bogey und Doppelbogey richtig zäh ins Turnier, fängt sich jedoch danach und findet auch die ersten Birdies. Zwar bremst er sich diese mit einem Bogey danach wieder aus, ein roter Doppelschlag rund um den Turn bringt ihn aber in die richtige Spur und da sich kurz vor Schluss noch ein weiterer Birdiedoppelpack ausgeht, unterschreibt er zum Auftakt sogar noch die 69 (-1) und pendelt sich auf Rang 57 ein.

Steigerung nötig

Marcel Siem schnappt sich solidem Beginn am Par 3 der 3 das erste Birdie, muss danach allerdings ein Doppelbogey einstecken, was ihm naturgemäß einiges an Boden kostet. Da er allerdings auch die zweite kurze Bahn gut im Griff hat, kommt er zumindest bei Level Par zum Turn. Mit zwei weiteren Birdies auf der 11 und der 13 geht es dann spürbar in die richtige Richtung, ehe sich gegen Ende auch noch zwei Fehler einschleichen. Mit der 70 (Par) rangiert er als 66. aber immerhin rund um die prognostizierte Cutmarke.

Nicolai von Dellingshausen fängt sich gleich auf der 1 ein Bogey ein, kann dieses aber immerhin sofort am Par 5 der 2 wieder egalisieren. Nachlegen kann der 28-jährige aber nicht und steht nach einem weiteren Fehler auf der 6 nur im zarten Plusbereich in der 10. Teebox. Mit zwei weiteren Fehlern auf der 12 und der 14 wird die Lage dann noch deutlich prekärer, ehe er gegen Ende der Runde auf der 16 und der 17 auch noch einen roten Doppelpack schnürt. Nach der 71 (+1) und vom 82. Platz aus hat er am Freitag aber bereits Aufholbedarf, will er auch am Wochenenden noch aktiv mitmischen.

Jeff Winther (DEN) erwischt mit der 62 (-8) den besten Auftakt.

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Unter ferner liefen

ANDALUCIA MASTERS – FINAL: Martin Kaymer und Max Kieffer kommen im Real Club Valderrama auch am Sonntag nicht mehr ins Rollen und verlassen das Ryder Cup Gelände von 1997 nur mit einem 60. und 63. Platz.

Mit zu hoher Fehlerquote trotz freundlicher Bedingungen beraubten sich Martin Kaymer und Maximilian Kieffer eigentlich an allen drei bisherigen Spieltagen der Chance vorne mitzumischen. Vor den abschließenden 18 Löchern hat das Deutsche Final-Duo eigentlich nichts mehr zu verlieren und hofft auf wenigstens eine Runde unter Par in Valderrama.

Bei Martin Kaymer scheint am Sonntag die Luft komplett draußen zu sein. Ohnehin bereits im Niemandsland des Klassements gelegen, ist er auf den Frontnine lange Zeit vergeblich auf der Suche nach etwas Positivem und muss parallel zu nur einem einzigen Birdie gleich fünf Bogeys verkraften, was ihn hinten regelrecht einmauert.

So kunterbunt die ersten Neun auch waren, so unaufgeregt spult er die zweite Platzhälfte ab, denn von der 10 weg lässt er Par um Par auf die Scorecard wandern. Erst zum Abschluss tritt er sich dann noch einen Fehler ein und bringt so schließlich nur die 76 (+5) zu Papier, womit er die Weiterreise nach Mallorca nur mit einem 60. Platz im Gepäck antritt.

Noch weiter zurück

Max Kieffer legt gleich richtig farbenfroh los, denn nach einem anfänglichen Par geht es im Bogey-Birdie-Takt auf den nächsten Löchern weiter. Erst ab der 6 kehrt dann wieder etwas Ruhe ein, bis ihm die 9 den nächsten Schlagverlust umhängt, was ihn nur im leichten Plusbereich auf die Backnine abbiegen lässt.

Die letzten neun Löcher des Turniers lassen sich dann zunächst recht souverän an, allerdings endet die stabile Phase auf der 15 und mit dem vierten Bogey des Tages tritt er auch noch ein schwarzes Finish los, denn nach zwei weiteren Fehlern geht sich am Ende sogar nur die 75 (+4) aus, was nur für Platz 63 reicht.

Matthew Fitzpatrick (ENG) bringt am Sonntag noch eine 69 (-2) über die Ziellinie und fährt so bei gesamt 6 unter Par einen überlegenen Sieg ein.

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Geteilte Position

ANDALUCIA MASTERS – 2. RUNDE: Martin Kaymer und Max Kieffer machen es am Freitag im Real Club Valderrama zwar spannend, cutten am Ende aber „on the number“ ins Wochenende.

Valderrama zeigte sich bereits zum Auftakt am Donnerstag wie vermutet beinhart. Das bekamen auch die drei deutschen Vertreter am eigenen Leib zu spüren, wobei sich Martin Kaymer und Maximilian Kieffer nach 74er (+3) Runden immerhin auf Cutkurs befinden. Marcel Siem muss nach der 77 (+6) einen Zahn zulegen, will er vom ehemaligen Ryder Cup Gelände Preisgeld mitnehmen.

Dass ihm das zähe Terrain in Sotogrande durchaus liegt macht Martin Kaymer dann am Freitag von Beginn an klar, denn der 36-jährige sammelt gleich am Par 5 der 11 das erste Birdie auf und legt bereits auf der 13 weiter nach. Da er mit ganz souveränem Spiel auch die schwierigen Löcher danach unbeschadet übersteht und am Par 5 der 17 noch einen weiteren roten Eintrag verbuchen kann, knackt er zur Halbzeit der zweiten Runde sogar bereits die Top 10.

So stark sein Spiel auf den Backnine war, so durchwachsen gestalten sich die vorderen Neun, denn ein Bogey auf der 10 entpuppt sich richtiggehend als Rhythmusbremse, wie zwei weitere Fehler kurz danach zeigen. Da er sich dann auf der 7 noch dazu ein Doppelbogey eintritt und bis zum Schluss kein Birdie mehr findet, muss er am Ende sogar mit der 73 (+2) leben, die als 55. für den Aufstieg ins Wochenende aber reicht. Mit den Spitzenplätzen hat er nach den ersten beiden Runden so jedoch nichts zu tun.

Ebenfalls die 73

Max Kieffer kann die gutmütigeren Verhältnisse am Freitag auf den Backnine nur bedingt nützen, denn er findet zwar auf den ersten neun Löchern zwei Birdies, muss allerdings auch gleich vier Bogeys notieren, womit er genau an der Cutmarke rangiert.

Kaum auf den vorderen Neun angekommen krallt er sich dann auf der 1 aber das nächste Birdie und verwaltet das Ergebnis von 1 über Par fast die gesamte Runde über. Erst die 9 wird ihm noch einmal zum Verhängnis, das Bogey zur 73 (+2) ist zwar unangenehm, mit der gleichen Ausgangslage wie sein Landsmann ist die Wochenendteilnahme aber fixiert.

Hart abgeworfen

Marcel Siem holt sich zwar wie auch schon am Vortag erneut ein schnelles Birdie ab, kann daran jedoch abermals nicht anknüpfen und kommt mit drei Bogeys danach noch vor dem Wechsel auf die Frontnine im Klassement nicht vom Fleck. Das Bild ändert sich auch auf seinen zweiten neun Bahnen nicht und am Ende unterschreibt er sogar nur die 78 (+7), was als 115. einen klaren „Missed Cut“ zur Folge hat.

Romain Langasque (FRA) geht nach der zweiten 69 (-2) und bei gesamt 4 unter Par als Führender ins Wochenende.

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Valderrama beinhart

ANDALUCIA MASTERS – 1. RUNDE: Der Real Club Valderrama entpuppt sich wie vermutet auch im Jahr 2021 wieder als unglaublich schwierige Wiese. Martin Kaymer und Maximilian Kieffer bringen sich mit 74er Runden aber immerhin auf Cutkurs. Marcel Siem muss nach der 77 am Freitag zulegen.

Martin Kaymer hofft in Valderrama, wo er sich im Vorjahr erst am Schlussloch John Catlin knapp geschlagen geben musste, auf den so dringend benötigten Boost im Golfgeschehen. Deutschlands Nummer 1 droht sonst wieder aus den Top 100 der Weltrangliste herauszufallen, da sein letztes Spitzenresultat in München auch schon gut 4 Monate her ist. Marcel Siem und Max Kieffer gehen ebenfalls auf dem megaschweren engen Parklandkurs an den Start. Beim mit 3 Millionen Euro dotierten Andalucia Masters ist der Spanier Jon Rahm der große Favorit.

Vieles erinnert bei Martin Kaymer zum Auftakt nicht an den starken Auftritt in Valderrama vom Vorjahr. Zwar beginnt er mit Pars am windigen Terrain durchaus solide, tritt sich auf der 5 aber ein Dreiputtbogey ein, was die Sicherheit einigermaßen verloren gehen lässt. Vor allem im langen Spiel macht er sich danach das Leben schwer, was auf der 7 und der 8 in weiteren Fehlern mündet.

Die Probleme reißen zunächst auch auf den zweiten Neun nicht ab, denn am enorm anspruchsvollen Par 3 der 12 geht es mit Bogey Nummer 4 noch weiter im Klassement retour. Erst danach kehrt auf der Scorecard etwas Ruhe ein und da er vom Par 5 der 17 dann auch noch ein Birdie entführen kann, unterschreibt er zum Auftakt die 74 (+3), die ihn als 58. immerhin auf Cutkurs bringt.

Geteilte Ausgangslage

Maximilian Kieffer beginnt die Runde sehr souverän, stolpert jedoch ausgerechnet am einzigen Par 5 der Frontnine über den ersten Fehler. „Kiwi“ zeigt sich aber einigermaßen unbeeindruckt und hält am enorm anspruchsvollen Gelände trotz birdieloser Frontnine und einem weiteren Bogey auf der 7 sein Score recht gut zusammen.

Erst zwei weitere Bogeys auf der 13 und der 14 kosten dann etliches an Boden und werfen den 31-jährigen doch spürbar zurück. Erst am Par 3 der 15 kann er den so hartnäckigen Birdiebann dann durchbrechen und legt kurz vor Schluss am Par 5 der 17 gleich einen weiteren roten Eintrag nach. Da er sich zum Abschluss jedoch auf der 18 noch ein weiteres Bogey einfängt, bringt er „nur“ die 74 (+3) zu Papier, womit der Weg ins Wochenende zwar etwas steiniger, wie bei Landsmann Martin Kaymer keineswegs aber unmöglich wird.

Hart abgeworfen

Marcel Siem sammelt zwar mit früher Startzeit gleich auf der 2 das erste Birdie auf, danach allerdings fletscht Valderrama ordentlich die Zähne. Zunächst tritt er sich auf der 5 sogar ein Doppelbogey ein, was den Routinier auch sichtlich etwas aus dem Konzept bringt, denn gleich am Par 3 der 6 geht es mit dem nächsten Fehler weiter retour, ehe er mit weiteren Bogeys auf der 8 und der 9 pechschwarze Frontnine endgültig Gestalt annehmen lässt.

Die Probleme reißen auch auf den Backnine zunächst nicht ab, denn auf der 10 macht er schließlich sogar den unschönen Hattrick der Schlagverluste perfekt. Da sich dann auch auf beiden Par 3 Löchern der zweiten Neun nur Bogeys ausgehen, rutscht er sogar richtig weit zurück. Erst ein Par 5 Birdie auf der 17 bremst den Negativtrend dann ab, mit der 77 (+6) legt er sich als 99. aber eine alles andere als gute Basis für ein Erreichen des Wochenendes.

Julien Guerrier (FRA) legt mit der 67 (-4) den besten Start hin.

Leaderboard Andalucia Masters

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Gefangen gehalten

OPEN DE ESPANA – FINAL: Max Kieffer läuft am Wochenende im Club de Campo Villa de Madrid vergeblich einer roten Runde hinterher und bleibt regelrecht im Leaderboard-Keller gefangen.

Max Kieffer hatte an den ersten beiden Tagen hart zu kämpfen, stemmte am Ende aber „on the number“ noch haarscharf den Cut. Am Moving Day heißt es nun von Beginn an Vollgas geben um nicht nur vom hinteren Ende wegzukommen, sondern auch um bei den generell guten Scores näher an die lukrativen Preisgeldränge herankommen zu können.

Das Vorhaben erschwert er sich aber bereits auf der 4, denn nach anfänglichen Pars stolpert er am ersten Par 5 sogar über ein Doppelbogey und muss kurz danach noch einen weiteren Fehler einstecken. Zwar kann er auf der zweiten langen Bahn mit Eagle einen sehenswerten Konter setzen, noch vor dem Turn geht es am Par 3 der 9 aber wieder weiter retour, weshalb er nun zwingend Birdies finden muss um nicht am zweiten Cut hängenzubleiben.

Selbst ein Birdie auf der 10 kann sein Spiel nicht wirklich stabilisieren, wie der nächste Fehler gleich danach unterstreicht. Erst ein roter Doppelpack auf der 13 und der 14 lassen ihn dann zumindest sein Score wieder ausgleichen, da er sich allerdings zum Abschluss auf der 18 noch ein Bogey einfängt und so nur die 73 (+1) zu Papier bringt, muss er noch einige Zeit zittern, ehe er die Gewissheit hat auch am Sonntag noch abschlagen zu dürfen.

Nur die 71

Nützen kann er diese Möglichkeit jedoch zunächst überhaupt nicht, denn gleich auf den ersten beiden Löchern tritt er sich Bogeys ein und zementiert sich so regelrecht hinten ein. Erst danach findet er den benötigten Rhythmus und dreht sein Score mit einem Birdietriplepack sogar in den Minusbereich, ehe er ausgerechnet am Par 5 der 7 wieder auf Level Par zurückrutscht.

Am Par 3 der 11 krallt er sich dann zwar wieder das Minus als Vorzeichen, tritt so aber eine richtig kunterbunte Schlussphase seines Turniers an, denn ein weiteres Bogey kontert er abermals aus, zwei Schlagverluste danach drohen ihm aber zum Abschluss sogar noch eine weitere schwarze Runde aufzubrummen. Erst ein abschließendes Birdie auf der 18 ermöglicht schließlich noch zumindest die 71 (Par), womit es im Klassement vom 71. Platz aber nicht mehr weiter nach vorne geht.

Adri Arnaus (67) und Rafa Cabrera Bello (69) servieren den zahlreichen spanischen Fans am Sonntag einen wahren Leckerbissen, denn die beiden Lokalmatadoren marschieren nahezu Hand in Hand bei gesamt 19 unter Par über die Ziellinie und müssen sich den Sieg im Stechen ausmachen. Dort setzt sich mit Cabrera Bello dann der routinierte der beiden mit Birdie durch und schnappt sich seinen bereits vierten European Tour Sieg der Karriere.

Leaderboard Open de Espana

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Kein Glück in Vegas

SHRINERS CHILDREN’S OPEN – 2. RUNDE: Stephan Jäger kommt im TPC Summerlin beim allgemeinen Birdiewettschießen nicht mit und scheitert in Las Vegas doch deutlich am Cut.

Nach den ersten Punkten im neuen FedExCup zuletzt in Mississippi hofft Stephan Jäger, dass im Spielerparadies von Las Vegas die Kugel für ihn fällt. Bei der Shriners Children Open am Touristenkurs TPC Summerlin sind Birdies ohne Ende gefragt, und in dieser Disziplin zählt der Bayer zu den Talentiertesten auf der PGA Tour.

Auf den Frontnine kann er dies am Donnerstag jedoch noch nicht unter Beweis stellen, denn gleich auf der 1 tritt er sich ein anfängliches Dreiputtbogey ein und muss sich bis zum Par 3 der 5 gedulden, ehe er aus sechs Metern den Ausgleich herstellen kann. Ins Rollen bringt ihn das Erfolgserlebnis aber nicht, denn nach Problemem von Tee bis Grün geht sich auf der 6 sogar nur das Doppelbogey aus. Zwar setzt er mit einer lasergenauen Annäherung auf der 7 sofort einen Konter, kommt aber nur im leichten Plusbereich auf den Backnine an.

Dort ändert sich das Bild dann kaum, denn weitere Ungenauigkeiten sowohl vom Tee als auch bei der Annäherung münden auf der 11 rasch im nächsten Fehler, worauf er länger nicht reagieren kann. Erst das Par 5 der 16 beschert ihm dann noch ein Birdie, mehr als die 72 (+1) ist so zum Auftakt aber nicht zu holen, womit er sich bereits einen unangenehmen Rucksack im Kampf um den Cut umschnallt.

Trotz der 69 klar vorbei

Der Freitag Nachmittag lässt sich für Stephan dann durchaus gut an, geht sich doch nach starker Annäherung gleich auf der 10 ein anfängliches Birdie aus. Da er jedoch auf der 12 die Annäherung verzieht und wassert rutscht er mit einem Doppelbogey rasch zurück. Zwarholt er mit gefühlvollem Putt am Par 3 der 14 und einen starken Chip am Par 5 der 16 noch zwei Birdies, in Sachen Cut hilft ihm dies jedoch zur Halbzeit nur bedingt weiter.

Ein lasergenaues Eisen auf der 1 ermöglicht dann rasch einen weiteren roten Eintrag, doch statt diesen als Initialzündung für eine durchaus noch mögliche Aufholjagd zu verwenden, schläft sein Spiel in Folge komplett ein, denn bis zum Schluss wandern nur noch Pars auf die Scorecard, womit er am Ende die 69 (-2) notiert und den Cut, der sich schließlich bei 5 unter Par einpendelt, als 114. doch deutlich verpasst.

Sungjae Im (KOR) und Chad Ramey (USA) gehen bei gesamt 14 unter Par als Co-Leader ins Wochenende.

Leaderboard Shriners Children’s Open

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