Advertisement

Autor: Klemens Widhalm

Alles möglich

DP WORLD TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Martin Kaymer zeigt auch am Freitag wieder richtig starkes Golf und startet am Earth Course der Jumeirah Golf Estates sogar mit intakten Siegchancen ins Wochenende. Auch Max Kieffer bleibt seiner Linie treu und liegt in Schlagdistanz zu den Spitzenrängen.

Martin Kaymer zeigt, dass er die Form der letzten Woche sichtlich auch zum Tourfinale auf den Earth Course mitnehmen konnte, denn nach einer 68 (-4) mischt Deutschlands Nummer 1 nach den ersten 18 Löchern im Spitzenfeld mit und geht mit nur drei Schlägen Rückstand auf Leader Rory McIlroy (NIR) in den Freitag, den er an der Seite von Sergio Garcia (ESP) bestreiten wird.

Gleich auf der 1 sorgt er dann wohl mit für den Shot of the Day, nachdem die Annäherung am schwierigen ersten Loch sich nur Zentimeter vor der Fahne einbremst. Mit sicheren Pars macht er danach nichts verkehrt und tütet am Par 5 der 7 nach erfolgreicher Grünattacke das nächste Birdie ein, womit er dem Spitzenfeld erhalten bleibt. Ein leicht überschlagenes Grün brummt ihm dann auf der 8 jedoch auch den ersten Fehler am Freitag auf.

Aus der Ruhe lässt sich die ehemalige Nummer 1 der Welt davon aber nicht bringen, wie ein Birdiedoppelpack zu Beginn der Backnine eindrucksvoll untermauert. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er mit einem weiteren Birdiedoppelschlag auf der 14 und der 15 mittlerweile an einer knallroten zweiten Runde bastelt. Zwar muss er am abschließenden Par 5 nach einem Wasserball noch einen Schlag abgeben, mit der zweiten 68 (-4) und als geteilter 6. scheint vor dem Wochenende aber noch alles möglich zu sein.

Top 10 in Sichtweite

Max Kieffer präsentierte sich am Donnerstag am Earth Course durchaus stark und legte mit einer 70 (-2) einen verheißungsvollen Auftakt hin. Am Freitag will der 31-jährige nun eine weitere starke Runde nachlegen um die Chance auf ein Topergebnis beim 9 Millionen Event am Leben erhalten zu können. Gleich auf der 1 sorgt er dann für ein echtes Highlight, nachdem er von links neben den Grün den Ball sehenswert zum Birdie einchippt. Auch danach zeigt er starkes Golf, muss jedoch am Par 3 der 4 mit einem Dreiputt aus 20 Metern den Ausgleich hinnehmen.

Nach sechs Pars danach bringt er auf der 11 seinen Putter sichtlich wieder auf Temperatur und krallt sich aus fünf Metern erneut das Minus als Vorzeichen. Wieder hält dieses jedoch nicht lange, da er sich nach einer verzogenen Annäherung auf der 12 nicht mehr zum Par sramblen kann. Selbst ein Ausflug in den Fairwaybunker am Par 5 der 14 kann aber ein weiteres Birdie nicht verhindern und da er danach auf der 15 den Approach bis auf einen Meter anmisst, baut er sein Tagesscore sogar weiter aus. Am Ende leuchtet erneut die 70 (-2) aus, womit er als 20. durchaus in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen bleibt.

Mit Sam Horsfield (ENG), Shane Lowry (IRL) und Austrian Open Champion John Catlin (USA) teilen sich gleich drei Spieler bei 10 unter Par die Führungsrolle.

Leaderboard DP World Tour Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube

Doppelt sehenswert

DP WORLD TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Martin Kaymer mischt nach einer richtig starken 68 (-4) im Spitzenfeld mit. Auch Maximilian Kieffer legt am Earth Course der Jumeirah Golf Estates mit einer 70 (-2) einen sehenswerten Auftakt hin.

Nach dem erfreulich starken Aufgalopp am Fire Course fiebern die Golffans der Performance von Martin Kaymer und Maximilian Kieffer beim Tourfinale am Earth Course entgegen. Doch sowohl der Kurs als auch die Konkurrenz werden in dieser Woche von einem ganz anderen Kaliber sein, dem auch das fürstliche Preisgeld von 9 Millionen Euro Rechnung trägt. Somit könnte Kaymer auch mit einem Topergebnis wieder unter die Top 100 der Weltrangliste zurückkehren.

Mit einem schnellen Par 5 Birdie auf der 2 könnte der Start aus Sicht Martin Kaymers kaum besser gelingen. Mit einem Bogey zwei Bahnen später, tritt er dann eine richtig farbenfrohe Runde erst so richtig los. Zunächst hat er auf den Fehler mit zwei Birdies den absolut perfekt Konter parat, und weiß auch auf einen weiteren Fehler danach die passende Antwort. Da sich dann jedoch auch auf der 9 nur ein Schlagverlust ausgeht, steht er trotz der gleich vier Birdies nur im zartrosa Bereich auf den Backnine.

Auch zu Beginn der zweiten Neun lässt er Pars Pars sein, was in diesem Fall aber auf jeden Fall als gewinnbringend einzustufen ist, denn nach gefühlvollen Putts aus zwei, drei und sieben Metern marschiert die ehemalige Nummer 1 der Welt mit gleich drei Birdies am Stück sogar bis an die alleinige Spitzenposition nach vor. Erst danach lässt er es erstmals am Donnerstag etwas ruhiger angehen und verewigt Pars auf der Scorecard.

Dies ändert sich dann erst auf der 16 wieder, nachdem er sich vom Vorgrün einen Dreiputt gönnt und so den nächsten Fehler einsteckt. Die Reaktion folgt aber prompt, denn am schwierigen Par 3 der 17 legt er den Teeshot stark aufs Inselgrün, egalisiert in Folge den Faux-pas der 16 wieder und marschiert so mit der 68 (-4) ins Ziel, die ihn als 5. aus dem absoluten Spitzenfeld in den zweiten Spieltag starten lässt.

Gesunde Basis

Max Kieffer schnappt sich schon früh am Par 5 der 2 das erhoffte schnelle Erfolgserlebnis und zeigt auch in Folge richtig starkes Golf. Da er sich auf der 5 ein weiteres Mal belohnen kann, kann er sich auf der 8 sogar einen Fehler erlauben um immer noch im roten Bereich zum Turn zu kommen. Da auf der 12 dann der Putter heiß läuft und ihm aus zehn Metern das nächste Birdie spendiert, bleibt er den Top 10 hartnäckig erhalten.

Eine starke Annäherung auf der 15 mündet schließlich im vierten Erfolgserlebnis, was ihn endgültig wieder ins absolute Spitzenfeld katapultiert. Zwar muss er nach verfehltem Grün am schwierigen Par 3 der 17 noch einen Schlag abgeben, mit der 70 (-2) kann er sich zum Auftakt als 20. aber durchaus zufrieden zeigen, legt er sich doch für ein etwaiges Topergebnis eine mehr als gesunde Basis.

Rory McIlroy präsentiert sich just zum höchstdotierten Event der European Tour Saison wieder in absoluter Hochform und postet mit der 65 (-7) die tiefste aller Runden aufs Tableau.

Leaderboard DP World Tour Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube

Selbstvertrauen getankt

DUBAI CHAMPIONSHIP – FINAL: Martin Kaymer und Maximilian Kieffer tanken am Fire Course mit knallroten Resultaten ordentlich Selbstvertrauen und gehen mit einem guten Gefühl kommende Woche am Earth Course ins große Tourfinale.

Martin Kaymer gelang am Moving Day der erhoffte Vorstoß im Klassement. Deutschlands Nummer 1 packte am dritten Spieltag eine knallrote 65 (-7) aus und marschierte so bis auf Rang 7 nach vor, was ihn mit nur vier Schlägen Rückstand auf Francesco Laporta (ITA) und Joachim B. Hansen (DEN) in den Finaltag starten lässt. An der Seite seines Ryder Cup Kollegen Bernd Wiesberger (AUT) hofft der zweifache Major Champion klarerweise die beiden Spitzenreiter noch abfangen zu können.

Zwar schnappt er sich zu Beginn dann sofort ein anfängliches Birdie, stolpert am darauffolgenden Par 3 aber auch prompt über ein Bogey, was den Elan richtig heftig zusammenbremst, denn in Folge will an einem erneut scorefreundlichen Tag auf den Frontnine nichts weiter Zählbares mehr gelingen, was die ehemalige Nummer 1 der Welt doch einigermaßen zurückrutschen lässt.

Erst nach satten neun Pars in Folge findet Martin Kaymer dann auf der 4 und der 5 die nächsten Birdies, die ihn zumindest an den Top 10 weiter dranbleiben lassen. Wieder hat er danach jedoch mit einigem Leerlauf zu kämpfen, kann vom abschließenden Par 5 nach starkem Chip aber das Birdie noch mitnehmen und tritt so nach der 69 (-3) und Rang 13 den Gang zum Tourfinale kommende Woche mit einem durchwegs guten Gefühl an.

Wieder knallrot

Max Kieffer konnte am Samstag mit einer fehlerlosen 66 (-6) dem Leaderboard-Keller entfliehen und machte es sich im Mittelfeld gemütlich. Am Finaltag soll nun noch einmal eine starke Leistung gelingen um die Teilnahme am Saisonfinale kommende Woche endgültig absichern zu können.

Erneut nimmt „Kiwi“ dann am Sonntag gleich von der 1 ein Birdie mit, kann an das anfängliche Erfolgserlebnis jedoch längere Zeit nicht anknüpfen und rutscht so angesichts der erneut tiefen Scores sogar etwas zurück. Erst ein Eagle am Par 5 der 7 pusht den 31-jährigen dann wieder nach vor und mit einem weiteren Birdie auf der 9 macht er richtig starke Frontnine perfekt.

Auf den zweiten Neun muss er sich dann in Sachen weiterer Birdies zwar etwas in Geduld üben, zum bereits vierten Mal in dieser Woche überredet er aber das Par 5 der 13 und bastelt so weiter an einer tiefroten Finalrunde. Da sich dann auch auf der 16 noch ein Schlaggewinn ausgeht, bringt er schließlich die zweite 66 (-6) in Folge zum Recording, darf sich so als 17. über ein durchwegs achtbares Ergebnis freuen und finalisiert auch endgültig die Qualifikation fürs große Tourfinale kommende Woche.

Joachim B. Hansen sichert sich am Ende mit einer 68 (-4) und bei gesamt 23 unter Par den Sieg knapp vor Bernd Wiesberger und Francesco Laporta.

Leaderboard Dubai Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube

On fire am Fire Course

DUBAI CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Martin Kaymer bringt sich am Moving Day mit einer knallroten 65 (-7) sogar in den Kreis der Titelanwärter. Auch Max Kieffer weiß am Fire Course der Jumeirah Golf Estates am Samstag mit einer 66 (-6) voll zu überzeugen.

Martin Kaymer zeigte am Freitag durchwegs starkes Golf und packte auf die 69 (-3) vom Donnerstag eine 67 (-5) drauf, was ihn bei gesamt 8 unter Par klar in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen cutten ließ. Am Moving Day soll nun eine weitere knallrote Runde auf die Scorecard wandern um mit den ultratiefen Scores mithalten zu können.

Genau dieses Vorhaben setzt er dann von Beginn an eindrucksvoll in die Tat um, denn nach Birdies auf der 1 und der 3 mischt er von Beginn an im roten Bereich mit und setzt von der 5 weg mit einem Birdietriplepack sogar zu einem richtig sehenswerten Satz am Leaderboard an. Da er auch danach fehlerlos bleibt, taucht er bereits zur Halbzeit der Runde im absoluten Spitzenfeld auf.

Nach einer kurzen schöpferischen Pause rund um den Turn, tritt er ab dem Par 5 der 13 noch einmal aufs Gaspedal, krallt sich zunächst am Par 5 und danach auf der 16 weitere Birdies und kann selbst den einzigen Fehler danach auf der 18 noch korrigieren. Derart stark marschiert Deutschlands Nummer 1 mit der knallroten 65 (-7) bis ins absolute Spitzenfeld nach vor und geht  als 7. und mit nur vier Schlägen Rückstand auf Francesco Laporta (ITA) und Joachim B Hansen (DEN) mit durchaus intakten Siegchancen auf die letzte Umrundung.

Im Birdiefieber

Maximilian Kieffer hatte am Freitag hart zu kämpfen, arbeitete sich aber noch zur 71 (-1), was ihn genau an der Cutmarke ins Wochenende einziehen ließ. Die Topränge sind zwar bereits ein gutes Stück weit weg, mit zwei soliden Runden sollte er aber die benötigten Pünktchen holen um auch kommende Woche beim großen Finale aufteen zu dürfen.

Wie schon an den Tagen zuvor hält auch am Samstag wieder das anfängliche Par 4 ein schnelles Birdie bereit, womit er einmal mehr gut in eine Runde findet. Danach allerdings enden die Parallelen, denn während er zuvor sowohl am Donnerstag als auch am Freitag über einen Fehler stolperte, bleibt er diesmal die komletten Frontnine über makellos und drückt mit einem zwischenzeitlichen Birdiedoppelschlag weiter aufs Tempo.

Der eingeschlagenen Linie bleibt er auch nach dem Turn weiterhin treu, spult ohne mit der Wimper zu zucken sein Programm ab und setzt auf der 13 und der 14 zu einem weiteren Birdiedoppelpack an, der erstmals sogar die Top 10 in Sichtweite bringt. Als bereits alles auf eine Runde mit 5 unter Par hindeutet, stopft er auch am abschließenden Par 5 noch zum Birdie, marschiert so sogar mit der fehlerlosen 66 (-6) ins Ziel und macht so einen sehenswerten Satz im Klassement bis auf Rang 33 nach vor.

Leaderboard Dubai Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube

Über die Linie gekämpft

HOUSTON OPEN – 2. RUNDE: Stephan Jäger kämpft sich an einem wahren Marathon-Golftag im Memorial Park GC von Houston nach einer Bogeyserie noch sehenswert über die gezogene Linie ins Wochenende.

Nach der Nullnummer zuletzt in Mexiko und erst 77 Punkten im neuen FedExCup-Race hofft Stephan Jäger nun auf Houston um sein erstes Top 10-Ergebnis der PGA Tour-Karriere zu landen. Vor drei Jahren war der Bayer bereits hier am Start, verpasste aber das Wochenende. Mit Brooks Koepka, Scottie Scheffler, Tyrrell Hatton, Matthew Wolff, Titelverteidiger Carlos Ortiz und Sam Burns wartet jedoch starke Konkurrenz bei dem 7,5 Millionen Dollar-Turnier.

Zum Auftakt ist der Aufsteiger aus Bayern dann gleich einmal zum Däumchendrehen verurteilt, da eine hartnäckige Gewitterfront in den Morgenstunden seine ohnehin späte Startzeit noch weiter nach hinten verschiebt. Dennoch zeigt er sich am späten Nachmittag hellwach und stopft gleich am Par 3 der 2 den ersten Birdieputt aus sechs Metern.

In Folge zeigt er ganz solides Golf, hat nach sieben gespielten Löchern allerdings bereits Feierabend, was bedeutet, dass am Freitag ein wahrer Marathontag auf Stephan wartet. Der übrig gelassene Zehnmeterputt am Par 5 der 8 will dann zu Beginn der Fortsetzung nicht fallen und da er auch von der 9 ein souveränes Par mitnimmt, kommt er im zartrosa Bereich auf den zweiten Neun an.

Bogeyserie

Von den deutlich besseren Bedingungen am Freitag profitiert der Bayer im Finish, versenkt zwei Birdieputts in Folge und bringt mit der 68 (-2) eine mehr als nur brauchbare Auftaktrunde herein. Allerdings verspielt er den Puffer nur wenige Minuten danach auf Runde 2, denn nach zwei anfänglichen Pars zieht die Annäherung auf der 12 übers Ziel, was im ersten Bogey mündet. Ein Dreiputt danach auf der 13, zwei verpasste Up & Downs auf 14 und 15 und ein Wasserball am Par 5 der 16 werfen ihn in Windeseile weit zurück.

Erst auf der vorderen Platzhälfte hat er dann erstmals Grund zu jubeln, nachdem er nach verfehltem Grün kurzerhand zum ersten Birdie einchippt. Das stabilisiert auch sichtlich sein Spiel, denn mit recht sicheren Pars macht er danach nichts verkehrt und tastet sich mit einem gestopften Zweimeterputt auf der 5 endgültig wieder an die Cutmarke heran. Da er auch danach auf den verbleibenden Bahnen fehlerlos bleibt und sich zum Abschluss am Par 3 der 9 noch ein Birdie sichert, darf er nach der 72 (+2) und dem geschafften Cut bereits Preisgeld einplanen.

Leaderboard Houston Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube

Gemeinsamer Aufstieg

DUBAI CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Martin Kaymer und Max Kieffer lassen in Sachen Cut nichts anbrennen und ziehen am Fire Course der Jumeirah Golf Estates ins Wochenende auf.

Martin Kaymer fand am Donnerstag rasch den richtigen Rhyhtmus, bremste sich nach dem Turn mit einem Doppelbogey aber selbst aus und stand so schließlich nur mit einer 69 (-3) beim Recording. Diese brachte ihn zwar klar auf Cutkurs, im Race to Dubai würde er mit der derzeitigen Platzierung jedoch gerade noch so ins Finalturnier rutschen, weshalb er kaum Raum für Fehler hat.

Mit einem anfänglichen Bogey auf der 10 stolpert Deutschlands Nummer 1 mehr schlecht als recht in den zweiten Spieltag, drückt sein Score mit einem roten Doppelpack auf der 12 und der 13 aber recht rasch in die richtige Richtung. Da er in Folge Fehler gekonnt vermeidet und auf der 17 noch ein weiteres Erfolgserlebnis aufsammelt, geht es im Klassement erstmals am Freitag etwas nach vor.

Wie schon am Vortag hat er auch diesmal die Frontnine des Fire Course bestens im Griff und zieht mit einem weiteren Birdiedoppelschlag auf der 3 und der 4 das Tempo gekonnt an. Da sich dann am Par 5 der 7 noch ein weiteres Birdie ausgeht, unterschreibt er am Ende sogar die 67 (-5), die ihm als 25. alle Chancen auf ein Topergebnis offen hält.

Durchgekämpft

Max Kieffer erwischte am scorefreundlichen Fire Course mit einer 68 (-4) einen durchaus sehenswerten Auftakt, wird sich am Freitag aber dennoch steigern müssen, denn mit seiner derzeitigen Platzierung hängt der „Kiwi“ in der prognostizierten Race to Dubai Hochrechnung genau zwischen Sein und Nichtsein was die Teilnahme am großen Tourfinale kommende Woche anbelangt.

Dass er genau das ändern will zeigt er dann gleich auf der 1, wo er nach sehenswerter Annäherung prompt zum anfänglichen Birdie locht. Allerdings bringt ihn der schnelle rote Eintrag nicht wirklich ins Rollen, denn statt sofort weiter nachzulegen, muss er auf der 3 sogar den Ausgleich einstecken und läuft in Folge die gesamten Frontnine über vergeblich einem weiteren Birdie hinterher.

Mit einem weiteren Bogey am Par 3 der 11 rutscht er dann sogar deutlich hinter die Cutmarke zurück, die fast zeitgleich bereits auf 5 unter Par springt. Mit einem Par 5 Birdie kurz darauf pirscht er sich aber noch einmal heran und nimmt die Hürde schlussendlich mit seinem dritten roten Eintrag auf der 16. Mit der 70 (-1) hat er zwar mit den Spitzenplätzen nichts zu tun, zieht aber als 57. immerhin ins Wochenende ein.

Antoine Rozner (FRA) geht bei gesamt 15 unter Par als Leader ins Wochenende.

Leaderboard Dubai Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube

Nur halbwegs mitgekommen

DUBAI CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Max Kieffer und Martin Kaymer kommen zum Auftakt am Fire Course der Jumeirah Golf Estates mit den enorm tiefen Scores nur halbwegs mit.

Mit zwei Events in den Jumeirah Golf Estates erreicht das Race to Dubai endgültig die Zielgerade für die Saison 2021. Martin Kaymer und Max Kieffer sind zwar für das Tourfinale bereits qualifiziert, dennoch schlief das Golfjahr für beide nach tollen Leistungen im Frühjahr merkbar ein. Am scorefreundlichen Fire Course möchte sich das Deutsche Duo beim 1,5 Millionen Aufgalopp für das kommende Woche angesetzte Tourfinale einschwingen und zu einem feurigen Endspurt ansetzen. Das Spielerfeld ist zumindest noch nicht so stargespickt, mit Tommy Fleetwood, Paul Casey und Min Woo Lee als den Big Names.

Zum Auftakt ist Max Kieffer gleich mit früher Startzeit unterwegs und legt auf den Backnine einen durchwegs soliden Start hin, wenngleich er auf der unglaublich scorefreundlichen Wiese mit nur zwei Birdies nur bedingt mithalten kann. Zu Beginn der vorderen Platzhälfte schnürt er dann einen roten Doppelpack, der ihn spürbar im Klassement nach vorne ziehen lässt. Ein Bogey danach bremst zwar etwas, mit noch einem weiteren Birdie am Par 5 der 7 steht er schlussendlich aber mit der 68 (-4) beim Recording und legt so als 26. einen durchaus soliden Auftakt hin.

Doppelbogey-Bremse

Martin Kaymer startet gleich stilecht mit einem Birdie auf der 1 ins Turnier und krallt sich kurz danach auf der 3 mit einer starken Annäherung schnell den nächsten roten Eintrag. Da dann auf der 6 sogar ein wahrer Monsterputt aus gut 14 Metern den Weg ins Ziel findet, ist der erhoffte starke Start endgültig in trockenen Tüchern. Noch vor dem Turn dreht er dann auf der 9 weiter an der Birdieschraube und rangiert so bereits zur Halbzeit seiner Runde nur noch knapp hinter den Top 10.

Einen kleinen Bogey-Ausrutscher auf der 10 macht er mit heißem Putter und starken Eisen am Par 3 der 11 und dem Par 5 der 13 mehr als wett, ein Doppelbogey nach Wasserball am Par 3 der 14 allerdings bremst den Vorwärtsdrang schließlich abrupt ab. Zwar verewigt er danach souveräne Pars auf der Scorecard, läuft aber vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher und muss sich so am Ende mit der 69 (-3) zufrieden geben, was ihn als 38. aus dem gesicherten Mittelfeld in den Freitag starten lässt.

Joachim B. Hansen (DEN) erwischt mit der 63 (-9) den besten Start und diktiert nach der Auftaktrunde das Tempo.

Leaderboard Dubai Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube

Fehlerloser Schlussakkord

PORTUGAL MASTERS – FINAL: Max Kieffer packt zum Abschluss im Dom Pedro Victoria Golf Course mit einer fehlerlosen 67 noch seine beste Runde der Woche aus, kann bei guten Scores damit jedoch nicht mehr allzuviele Plätze gutmachen.

Max Kieffer stemmte nach Runden von 70 (-1) und 71 (Par) Schlägen zwar souverän den Cut, mit den angepeilten Toprängen hat er vor dem Wochenende damit allerdings noch nichts zu tun. Am Moving Day kann die Devise somit nur „Vollgas“ lauten um die klaffende Lücke von sechs Schlägen auf die Spitzenplätze bestmöglich schließen zu können.

Der Samstag beginnt für den 31-jährigen dann gleich mit einem Knalleffekt, denn er nimmt am Par 4 der 1 sogar das Eagle mit und marschiert so in Windeseile deutlich nach vor. Allerdings reißt der gewinnbringende Schwung bereits auf der 2 in Form des ersten Bogeys ab und da sich dann auch auf der 7 nur ein Schlagverlust ausgeht, kommt er sogar nur bei Level Par auf den Backnine an. Dort läuft er dann weiterhin vergeblich Zählbarem hinterher und steht nach dem dritten Fehler des Tages auf der 15 sogar nur mit der 72 (+1) beim Recording, womit er im Klassement regelrecht stecken bleibt.

Das Beste zum Schluss

Der Sonntag beginnt richtig unspektakulär, denn Max reiht lange Zeit Par um Par aneinander und tritt so richtiggehend auf der Stelle. Erst am Par 3 der 8 legt er dann einen sehenswerten Approach aufs Grün und kann diesen in Folge in Zählbares ummünzen, was ihn leicht gerötet auf die letzten neun Löcher des Turniers abbiegen lässt. Dort kommt er dann allerdings noch einmal so richtig ins Rollen, wie ein Birdiedoppelpack auf der 11 und der 12 unterstreicht.

Auch danach zeigt er starkes Golf, bleibt die gesamte Runde über fehlerlos und schnappt sich zum Abschluss von der 18 noch ein Birdie, was schließlich in der 67 (-4) und seiner klar besten Runde der Woche gipfelt. Bei generell guten Scores kann er damit jedoch im Klassement nur noch leicht bis auf Rang 36 nach oben klettern.

Thomas Pieters (BEL) zeigt mit einer 68er (-3) Finalrunde und bei gesamt 19 unter Par der Konkurrenz nur die Rückleuchten.

Leaderboard Portugal Masters

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube

Freizeit in Mexiko

MAYAKOBA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Stepahn Jäger kann an seinen sehenswerten Auftakt im El Camaleon GC am Freitag nicht anknüpfen und hat nach einer 74 (+3) im mexikanischen Urlaubsparadies zwei unfreiwillig freie Tage.

Zuletzt auf den Bermudas zeigte Stephan Jäger ansteigende Form und geht entsprechend optimistisch in die Mayakoba Championship um noch vor dem Jahreswechsel das für das Re-Ranking so wichtige Topegebnis mit fetten FedExCup-Punkten zu landen. Doch angesichts von 7,2 Millionen Dollar Preisgeld ist das Starterfeld entsprechend aufgewertet, mit den Ryder Cuppern Scottie Scheffler, Matt Fitzpatrick, Titelverteidiger Viktor Hovland, Justin Thomas, Tony Finau und Sergio Garcia sowie Local Hero Abraham Ancer.

Zum Auftakt ist Stephan mit früher Startzeit unterwegs und findet auf den Backnine mit Pars recht gut in den Tag. Da er dann am Par 5 der 13 die Annäherung stark zur Fahne zirkelt geht sich das erste Birdie aus und da er auch danach weiterhin fehlerlos bleibt und mit Gefühl am 17. Grün den zweiten roten Eintrag eintütet, kommt er klar im Plansoll auf den vorderen Neun an.

Dort zieht er den souveränen Auftritt dann gekonnt weiter, wartet geduldig auf die sich bietenden Chancen und holt sich auf der 3 und dem Par 5 der 5 noch zwei weitere Birdies ab. Da er sich dann zum Abschluss auf der 9 noch sehenswert aus dem Grünbunker zum Par srambled, geht sich zum Auftakt schließlich die fehlerlose 67 (-4) aus, womit er sich eine gesunde Basis für das angepeilte Topergebnis schafft.

Am Rückzug

Der zweite Spieltag lässt sich dann rasch recht ungut an, denn ein Dreiputt vom Vorgrün brummt ihm schon auf der 3 das erste Bogey auf und da er auf der 5 sogar einen Ball wassert, geht sich auch am ersten Par 5 nur ein Schlagverlust aus. Der Putter will auch in Folge noch nicht mitspielen, wie ein weiterer Dreiputt vom Vorgrün auf der 6 unterstreicht, immerhin kann er danach am Par 5 der 7 auch das erste Birdie mitnehmen, womit er zumindest noch halbwegs an der Cutlinie dranbleibt.

Kaum auf den Backnine angekommen legt er ein starkes Eisen aufs Grün und bringt sich mit seinem zweiten Birdie endgültig wieder ins Cutgeschäft. In Folge läuft er aber vergeblich einem weiteren roten Eintrag hinterher und mit dem Wissen, dass noch ein Birdie gelingen muss, nimmt er auf der 18 zuviel Risiko und stolpert von Fairway- zu Grünbunker, was sogar noch ein Doppelbogey zur Folge hat. Am Ende geht sich mit der 74 (+3) nur der 99. Platz aus, was ihm in Mexiko ein freies Wochenende beschert.

Matthew Wolff (USA) verteidigt mit einer 68 (-3) seine Spitzenposition und geht bei gesamt 13 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Landsmann Scottie Scheffler ins Weekend.

Leaderboard Mayakoba Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube

Pflichtprogramm erledigt

PORTUGAL MASTERS – 2. RUNDE: Max Kieffer lässt zwar am Dom Pedro Victoria Golf Course in Vilamoura in Sachen Cut nichts anbrennen, nach Runden von 70 bzw. 71 Schlägen klafft zu den Toprängen jedoch bereits eine Lücke.

Beim Europa Kehraus der European Tour für die heurige Saison ist Maximilian Kieffer Deutschlands einziger Beitrag. Bei dem aufgrund des schwindenden Tageslichts reduzierten Starterfeld kommen etwa Aufsteiger Matti Schmid und seine Kollegen nicht mehr zum Einsatz. Kieffer ist dank seiner guten Ergebnisse im Frühjahr bereits fix für das Dubai-Finale qualifiziert und kann in Vilamoura entsprechend entspannt und aggressiv zu Werke gehen.

Die Auftaktrunde beginnt der 31-jährige mit später Startzeit auf den Backnine und legt mit anfänglichen Pars auch einen soliden Start hin. Zwar verpasst er am Par 5 der 12 dann noch ein schnelles Birdie, holt den roten Eintrag aber am Par 3 der 13 nach und legt auf der zweiten kurzen Bahn der Backnine rasch nach. Da sich dann auch am Par 5 der 17 ein Birdie ausgeht, knackt er zur Halbzeit der ersten Runde sogar bereits die Top 10.

Die Frontnine gestalten sich dann jedoch diametral zu den hinteren Neun, denn „Kiwi“ ist vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Birdie und tritt sich parallel dazu auf der 3 und der 7 gleich zwei Bogeys ein, womit er am Ende nur mit der zartrosa 70 (-1) über die Ziellinie marschiert, die ihn aber immerhin klar auf Cutkurs bringt.

Plätze eingebüßt

Bereits auf der 2 sammelt er dann am Freitag ein schnelles Birdie auf, rutscht jedoch sofort mit einem Bogey auf der 3 wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Max lässt sich vom Fehler aber nicht aus der Ruhe bringen, zeigt weiterhin solides Golf und krallt sich auf der 7 und der 9 die nächsten Birdies, womit er sich noch auf den Frontnine in die richtige Richtung orientiert.

Anknüpfen kann er daran nach dem Turn jedoch nicht, denn auf den zweiten neun Bahnen läuft er schließlich vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher und tritt sich parallel dazu auf der 14 und der 15 sogar gleich zwei Bogeys ein, womit sich am Ende nur die 71 (Par) ausgeht. Damit ist zwar der Cut keinerlei Problem, zu den erhofften Toprängen klafft vom 49. Platz aus jedoch bereits eine gewisse Lücke.

Nino Bertasio (ITA) verteidigt mit der 69 (-2) seine Spitzenposition und geht bei gesamt 12 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger ins Wochenende.

Leaderboard Portugal Masters

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube